Menschen aus der Region und der Herbst
Trier · Der goldene Oktober ist fast schon vorbei. Das Herbstlaub raschelt unter den Füßen. Morgens und abends ist es häufg schon empfindlich kalt. Wie bereiten sich die Menschen in der Region auf die kalte Jahreszeit vor? Das haben wir Passenten in Trier gefragt.
Trier. Für viele Trierer ging der Sommer zu schnell vorbei. Der Wetterumschwung vom wunderschönen Altweibersommer zum schmuddeligen Herbst sei zu plötzlich gekommen, finden einige.
Tanja Hansjosten, 37, aus Fell macht das Depressionswetter zu schaffen. Kälte sei erträglich, wenn es trocken sei, meint sie. Bei regnerischem Herbstwetter helfe ihr am besten ein heißes Bad oder ein Saunabesuch. Ihre dickste Winterjacke trage sie zurzeit aber noch nicht.
Auch Matthias Schmitt, 25, aus Trier-Olewig bekennt: "Das Wetter hat sich stark verschlechtert, aber jetzt müssen wir das Beste daraus machen." Sport könne man nun nicht mehr draußen, sondern im Fitnessstudio machen. Schnee erwartet er in der nächsten Zeit nicht, gerüstet ist er trotzdem: "Die Winterreifen lagern schon in meiner Garage." Demnächst sollen sie montiert werden. Als Fotograf ist ihm die Umstellung der Uhr auf Winterzeit wichtig: "Ohne diese Stunde mehr würde ich im Dunkeln zur Arbeit gehen und ebenso nach Hause kommen."
Das Herbstwetter eigne sich besonders gut zum Spazieren. Hobbys wie Fahrrad- und Motorradfahren seien bei nassen Straßen zu gefährlich, meint Nadine D\'Ercole, 31, aus Trier. Die Fahrschullehrerin schätzt jedoch den Winter. "Bei Glatteis kann man zwar nicht fahren, aber im Schnee können die Fahranfänger viel lernen." Am meisten stört sie, dass sie morgens das Eis von ihrer Windschutzscheibe kratzen muss.
Carsten Hau, 43, aus Trier-Heiligkreuz, stuft sich als kälteunempflindlich ein. "Ich trage keine Winterjacke. Zwei Pullover müssen genügen." Für ihn als Heizungsbauer im Kundendienst sind Herbst und Winter gute Jahreszeiten. "Ich habe viel zu tun."