Mischa Martini veröffentlicht Moselkrimi Dementi Mosel.

Literatur : Brisante Enthüllungen

„Dementi Mosel“ heißt der neue Moselkrimi von Mischa Martini. Er spielt in der lokalen Medienwelt und thematisiert auch den versuchten  Raub im Landesmuseum.

Mit einer Serie von investigativen Artikeln sorgt der Trierer Anzeiger für Aufsehen. Berichte des Journalisten Ludwin Schröther decken die Machenschaften von örtlichen  Politikern und Wirtschaftsbossen auf. Als der Verleger der Zeitung und seine Geliebte ermordet aufgefunden werden, stellt sich den Ermittlern die Frage, ob Schröther zu weit gegangen ist. Handelt es sich beim Täter um einen der Betroffenen, die von dem Blatt entlarvt wurden?

Nach vier Jahren veröffentlicht Mischa Martini einen neuen Moselkrimi. Wie der Name „Dementi Mosel“ schon vermuten lässt, ist diesmal die lokale Medienwelt Schauplatz der aktuellen Handlung.

Nach einem Ausflug ins historische Genre – sein letzter Roman ,Fischers Mathes‘ spielte in Trier in der Revolutionszeit von 1848 – ist der 15. Moselkrimi wieder im Hier und Jetzt angesiedelt.

Der Autor schildert die lokale Medienwelt mit Spannung, Insiderwissen und aktuellen Bezügen, selbst der versuchte Raub des Goldschatzes im Landesmuseum kommt vor. Für Mischa Martini ein ganz besonderes Thema, stand dieser Goldschatz im Mittelpunkt seines Debüts Akte Mosel, das vor genau 20 Jahren gleich für hohe Auflagen sorgte.

Den ein oder anderen Schmunzler garantiert wieder das ungewöhnliche Team um Kriminalkommissar Walde mit Gabi, Grabbe und Co.

Cover Dementi Mosel von Mischa Martini. Foto: Michael Weyand/Verlag

Mischa Martini, Dementi Mosel, Roman, 232 Seiten, Taschenbuch, Verlag Michael Weyand, Trier, 10,90 Euro, ISBN 978-3-942 429-60-3 im Buchhandel und online erhältlich.