Missstände aufgreifen und Kontakt zu Bürgern halten

Missstände aufgreifen und Kontakt zu Bürgern halten

Vier neue Bezirksbeamte treten ihren Dienst in der Polizeiinspektion an. Ihre Aufgaben sind allerdings andere als die der Kollegen.

Trier (red) "Als "Trierer Jung" bin ich seit jeher mit den Gepflogenheiten und Eigenheiten der Stadt und ihren Einwohnern vertraut. Daher freue ich mich nach langjährigem Dienst außerhalb der Region darauf, mich um meine Trierer kümmern zu können, denn nur eine bürgernahe Polizei kann beidseitiges Vertrauen wecken und letztlich zu einem guten Miteinander führen", sagt Christian Schmidt.
Schmidt (zuständig in Trier-Nord) ist einer der vier neuen Bezirksbeamten neben Stefan Stemper und Andreas Werner (zuständig in Trier-Süd) sowie Felix Brand (zuständig in Trier-Ost). Sie sind Ansprechpartner für Bürger, Institutionen, Verbände sowie Behörden und Vereine innerhalb ihres Bezirks.
Stefan Stemper meint: "Mich überzeugt unsere auf Bürgernähe ausgelegte Konzeption, die persönliche Verantwortung für ein bestimmtes örtlich festgelegtes Gebiet, mit welchem man sich identifizieren kann. Auch das breite Spektrum des Betätigungsfeldes vom Ermittler über den Sozialarbeiter bis hin zum Kummerkasten des zu betreuenden Bürgers ist für mich gelebte Polizeiarbeit." Und Andreas Werner fügt hinzu: "Ich bin Bezirksdienstbeamter geworden, weil es mir ein Anliegen ist, das Gespräch mit den Bürgern zu suchen und ein offenes Ohr für sie zu haben. Für ihre Fragen, aber auch für Missstände, auf die sie hinweisen. Der Bezirksdienst in meiner Stadt motiviert mich und bereitet mir Freude. Ich schätze die Möglichkeit, einen viel engeren Kontakt zu den Menschen in meinem Bezirk zu bekommen. Dafür hat man sonst als Streifenwagenbesatzung kaum ausreichend Zeit. Wir sind ihr professionelles und kompetentes Team vor Ort."
Auch Felix Brand freut sich auf seinen Job: "Mir ist es wichtig, dass die Polizei eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung hat. Ich als Trierer wollte schon immer diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen. Ich vertrete meine eigenen Werte nach außen und freue mich auf meine neue Aufgabe als Bezirksbeamter und einen guten Kontakt zur Bürgerschaft."
Die Polizeiinspektion Trier ist mit ihrem 200 Quadratkilometer großen Dienstbezirk, den etwa 121 000 Einwohnern sowie 130 Mitarbeitern die größte Dienststelle im Polizeipräsidium Trier. Insgesamt sind dort zehn Beamte als Ansprechpartner für die Belange in den Ortsbezirken und Ortsgemeinden tätig.
Neben großen Teilen der Stadt Trier ist die Dienststelle, zu der auch die Polizeiwache Innenstadt gehört, auch in Teilen der Verbandsgemeinden Trier-Land und Ruwer zuständig. Die Bezirksbeamten sind diejenigen, die anno dazumal unter dem Begriff des Gendarmen für den direkten Kontakt und das positive Gesamtbild der Polizei gesorgt haben.