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Mit Abenteuern in die Weihnachtszeit

Mit Abenteuern in die Weihnachtszeit

Die Tufa bietet in diesem Jahr als Weihnachts-Theatermärchen für Kinder "Pinocchio" an. Unter der Regie von Florian Burg bringen Elke Reiter und Sebastian Gasper ab Samstag die Geschichte des aus Holz geschnitzten Jungen mit der langen Nase als fantastisches Abenteuer mit skurrilen Figuren auf die Bühne.

Trier. Tischler Gepetto hat einen kleinen Jungen aus Holz geschnitzt. Pinocchio heißt er, und es soll einmal etwas Ordentliches aus ihm werden. "Auf dich will ich im Alter bauen", sagt Gepetto und schickt den Kleinen zum Lernen in die Schule. Unterwegs dahin begegnet Pinocchio aber die verschlagene Fuchskatze, die ihm einen viel einfacheren Weg zu Glück und Geld verheißt. Fee und Grille warnen, doch Pinocchios Neugier ist stärker. Und so gerät er in einen Strudel von Abenteuern, der ihn unter anderem in den Bauch eines Hais, am Ende aber auf den richtigen Weg führt.
Ehrlich, offen und naiv


Dass die Wahl für das Weihnachtsmärchen der Tufa auf den Klassiker gefallen ist, hat mehrere Gründe: "Es sind die spannenden Abenteuer, die skurrilen Figuren, die fantastischen Szenerien, aber auch die Tatsache, dass uns diese Geschichte den Spiegel vorhält", sagt Regisseur Florian Burg. Er spricht damit an, dass Erwachsene bestimmte Erwartungen an ihre Kinder knüpfen und enttäuscht sind, wenn diese sie nicht erfüllen. "Pinocchio will ja Gepetto Freude machen, geht aber einen anderen Weg", sagt Elke Reiter, Darstellerin des Pinocchio. Sie will in ihrem Spiel deutlich machen, dass es eine Mischung aus Reinheit, Ehrlichkeit, Offenheit und Naivität ist, die den Jungen in die abenteuerlichen Situationen bringt.
Neben Elke Reiter steht Sebastian Gasper auf der Bühne. Er verkörpert alle acht Figuren, die Pinocchios Abenteuer begleiten - von Gepetto über blaue Fee und Fuchskatze bis zur Schlange mit dem brennenden Schwanz. Um die jüngsten Zuschauer nicht mit den Rollenwechseln zu überfordern, sind die Figuren mit markanten Wiedererkennungsmerkmalen wie farbigen Perücken oder eigener (Dialekt-)Sprache ausgestattet.
Sebastian Gasper ist es wichtig, die den Figuren zugrundeliegenden Archetypen herauszustellen, zum Beispiel den Verführer in Gestalt der Fuchskatze. Natürlich geht es im Stück auch um Spaß und Theatermagie zum Mitfiebern. Die Kinder können erleben, wie aus beweglichen Bühnenelementen mal ein Wald, mal ein Haifischbauch wird. Oder wie die einzige Holzpuppe im Stück, die Grille, bestätigt, keine Puppe zu sein. Und wie sich die Darsteller eine turbulente Verfolgungsjagd liefern. Gedacht ist das Stück für Kinder ab vier Jahren.
Pinocchio feiert am Samstag, 26. November, um 16 Uhr im kleinen Saal der Tufa Trier Premiere. Weitere Termine: 27.11. und 4.12. jeweils 11 Uhr, 11. und 18.12. jeweils 11 und 16 Uhr, 26.12. und 27.12. jeweils 16 Uhr sowie 30.12. um 11 Uhr. Buchungen für Schulen und Kindergärten am 28.11. um 10.30 Uhr, am 29.11. um 9.30 Uhr und 6.12. um 9 Uhr, außerdem bis 9. Dezember und vom 16. bis 18. Januar je Mo. und Do. 9 oder 10.30 Uhr, Di. und Fr. 9.30 oder 11 Uhr sowie Mi. 10 Uhr.

Tickets gibt es in den TV-Service-Centern in Trier, Bitburg und Wittlich, unter der TV-Tickethotline 0651/7199-996 und auf www.volksfreund.de/tickets