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Mit Bommelmützen auf die große Bühne

Mit Bommelmützen auf die große Bühne

Mehr als 170 Bommelmützen sind gestrickt worden - und bis auf 20 hat das Schüler-Unternehmen ReBo der BBS Wirtschaft in Trier diese schon verkauft. Nun bereiten sich die 17 Wirtschaftsgymnasiasten auf den Junior-Landeswettbewerb vor.

Trier. Es geht zu wie in einer echten Firma. Die Abteilung Marketing kümmert sich um Werbung und Verkauf, die Personalabteilung schreibt Lohnzettel, die Produktionsabteilung koordiniert die Abläufe. Und Letztgenannte kann sich im Fall des Trie rer Schüler-Unternehmens ReBo genüsslich zurücklehnen, sie hat ihr Werk getan. Im Sommer 2014 waren die 17 Zwölftklässler des Wirtschaftsgymnasiums an der BBS für Wirtschaft Trier mit ReBo an den Start gegangen, als Geschäftsidee hatten sie sich mit reflektierenden Bommelmützen (daher ReBo) beim bundesweiten Junior-Projekt des Instituts der Deutschen Wirtschaft angemeldet.
In der Zwischenzeit wurde das Produktionsziel von rund 200 Bommelmützen generationenübergreifend erreicht. Die Frauengemeinschaft Konz, zwei Senioren-Residenzen und viele Privatpersonen hatten gestrickt und zudem ihr Wissen übers Stricken an die Jugendlichen weitergegeben, die im Gegenzug für Unterhaltung und Gespräche bei den Senioren sorgten. Das Besondere an diesen Mützen sind die reflektierenden Fäden, die von den Schülern abschließend in die Bommel eingearbeitet wurden.
"Wir haben bereits mehr als 150 Mützen verkauft, nur rund 20 haben wir noch auf Lager", sagt Thomas Schleimer, der Vorstandsvorsitzende von ReBo.
Nachdem die Mützen vor allem an der Schule und in der Vorweihnachtszeit reißenden Absatz "bei allen Altersgruppen" (Schleimer) fanden, lag Ende Januar der Fokus auf der Jahreshauptversammlung mit den Aktionären von ReBo. "Sehr erfolgreich verlaufen", lautet das Fazit des Vorstandsvorsitzenden. Mittlerweile ist auch der Geschäftsbericht fertig - und der ist ein Muss, wenn man sich für den Landeswettbewerb anmelden will, bei dem das Vorgängerprojekt der BBS, KaloTRIERn, 2014 den zweiten Platz mit einem Kochbuch belegt hatte.
Im Mai wird das Projekt vor der Landesjury in Mainz präsentiert, bis dahin muss ReBo noch einen Stand kreieren. "Zudem ist für den Wettbewerb ein Werbevideo gemeinsam mit dem Offenen Kanal Trier geplant", sagt Schleimer, der betont: "Die Resonanz auf die Mützen war in der Schule sehr positiv." Wie ihre Vorgänger haben sich ReBo auch für den Bundes-Schülerfirmen-Contest des Bundeswirtschaftsministeriums angemeldet. Um in die Endausscheidung der zehn besten Firmen zu kommen, benötigt ReBo im Internet unter
<%LINK auto="true" href="http://www.bundes-schuelerfirmen-contest.de" class="more" text="www.bundes-schuelerfirmen-contest.de"%> Stimmen.
Wer eine der letzten rund 20 Mützen zum Preis von 15 Euro (inklusive einem Euro Spende für den Förderverein krebskranker Kinder in Trier) erwerben will, kann sich auf der Internetseite <%LINK auto="true" href="http://www.rebo-trier.jimdo.de" class="more" text="www.rebo-trier.jimdo.de"%> informieren, zudem haben die Schüler auch eine eigene Facebookseite zu ReBo eingerichtet. BP