MIT DER KAMERA DURCH TRIER

KALIFORNISCHES KLIMA verlangt nach kalifornischen Lösungen: Um seine Gladiolenfelder am Gut Mariahof vor dem Vertrocknen zu schützen, nutzt Nikolaus Schmidt in diesem Sommer erstmals ein Bewässerungssystem, das im regenarmen Kalifornien seinen Ursprung hat: Kleine Öffnungen in einem einen Kilometer langen Flachschlauch sorgen für beständige, tröpfchenweise Benetzung des Bodens.

Weil der Schlauch direkt auf der Erde liegt, ist der Verdunstungsverlust gering. Außerdem werden tatsächlich nur die Blumenwurzeln gewässert und nicht - wie bei Sprenklern - ein großflächiges Areal. 30 Liter pro Quadratmeter und Stunde werden über den Schlauch, den Schmidt bei einer hessischen Spezialfirma bestellt hat, ausgebracht - sehr viel weniger, als bei herkömmlichen Bewässerungssystemen. (woc)/Foto: Christiane Wolff