Mit fremden Federn geschmückt
Zum Artikel "Prost! Der Löwe ist los" (TV vom 11. Mai) erhielten wir folgende Zuschrift:
Es gibt zwei positive Merkmale in diesem Bericht: 1. das Bier und 2. der Betreiber des neuen Gaststättenobjektes. Die örtliche Lage und der Name "Romikulum" sind dagegen ein Witz beziehungsweise für Trierer eine Lachnummer. Vor mehr als zehn Jahren hat bereits der gesamte Außendienst, darunter noch ein "echter Löwe" namens Ebbi der Karlsberg -Verkaufsleitung Trier, auf das alles hingewiesen, was heute be- und geschrieben wird. Damals wurden diese Herren, darunter waren auch echte Trierer, nur belächelt. Eine bereits in Angriff genommene Planung, man höre und staune, unter einem saarländischen Verkaufsleiter, der genau diese Situation erkannt hat, wurde in Homburg abgeschmettert. Ein Grundstück direkt an der wunderschönen Mosel stand zur Verfügung. (Ich könnte ja noch zwei geeignete Standorte nennen, aber ich tue es nicht.) Der "Löwe" ging in Rente, und die anderen wurden "entsorgt". Mir blutet das Herz, und ich glaube meinen ehemaligen Kollegen auch, wenn man nun sehen muss, wie andere sich den Federschmuck anziehen. Die Trierer mussten sich an Homburg gewöhnen, und jetzt muss Homburg sich an Trier gewöhnen. Dies bleibt als schwacher Trost übrig. Hans-Albert Krämer, Trier Trierer Regionalbier