Mit frischem Schwung in den Frühling: Konzert in Trier-Ehrang

Musik : Mit frischem Schwung in den Frühling: Konzert in Trier-Ehrang

Die Männergesangvereine Ehrang und Mehring verbreiten Aufbruchstimmung.

Der Männergesangverein (MGV) Ehrang besorgte sich zum Frühlingskonzert Verstärkung durch den MGV Mehring, die Sopranistin Doris Wirschem und Klauspeter Bungert am Konzertflügel.

Nach der Begrüßung durch Friedel Morbach, den Vorsitzenden des MGV Ehrang, animierte Musikdirektor Reinhold Neisius die Zuhörer in der komplett gefüllten Henry-Zingen-Halle zum Mitsingen bekannter Frühlingslieder. Horst Lorig übernahm in bekannt fundierter und lockerer Art die weitere Moderation des Abends, in dem er zu den einzelnen Liedvorträgen die entsprechenden Erläuterungen gab.

Die Ehranger Sänger stimmten ihr Repertoire von Schubert und Silcher Liedern bis zu Klassikern der Popmusik von Andrew Lloyd Webber (Schau, was Liebe ändern kann), Udo Jürgens (Griechischer Wein), Thibaut (Über 7 Brücken mußt du geh’n) bis zu Molly Malone und Dixiland.

Zwischendurch entführte die Sopranistin Doris Wirschem, begleitet von Klauspeter Bungert, die Zuhörer mit Klassikern von Franz Lehar und Robert Stolz in die Welt der Operette. Der erste Programmabschnitt des Abends endete mit einem Dank von Chorleiter Reinhold Neisius an Horst Lorig für eine 50-jährige fruchtbare Zusammenarbeit. Horst Lorig bedankte sich mit einem Solovortrag von Carl Loewes „Die Uhr“, dies auch in Erinnerung an Karl Schuster.

Den zweiten Teil des Konzertes bestritten die Mehringer Sänger unter Leitung von Jona Schmotz unter anderem mit der Legende von den zwölf Räubern (Solisten: Helmut Jakobs und Peter Vanizek) und mit dem Lied vom Moselwein. Sie sangen von der Zeit, die ein Geschenk ist, von der Heimat und dem Altern. Solistin Doris Wirschem sang „Du sollst der Kaiser meiner Seele sein“.

Den Konzertabschluss bestritten beide Chöre gemeinsam, stimmgewaltig, mit großem Engagement und Konzentration.  Die Veranstaltung endete mit dem Lied „Im weiten deutschen Lande“, das alle Anwesenden gemeinsam sangen. Die Zuhörer dankten den Mitwirkenden mit langanhaltendem Beifall. Der Abend war eine Werbung für den Chorgesang.

(red)