Mit Hobel und Pinsel

Trier. Nach drei Wochen harter Arbeit ist der Werkraum der Porta-Nigra-Schule renoviert und strahlt in neuem Glanz. Die Porta-Nigra-Schule in der Engelstraße ist eine Schule für Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer starken Lernbehinderung.

14 Schüler zwischen 15 und 18 Jahren haben in den vergangenen Wochen zusammen mit ihren Lehrern Erich Laudwein und Georg Ksoll ihren Werkraum grundlegend renoviert. Man habe gesehen, dass die vergangenen 20 Jahre dem alten Werkraum mächtig zugesetzt hatten, und es nun endlich Zeit war, den Raum wieder in Schuss zu bringen. Ziel sei es gewesen, dass die Schüler ihre individuellen Fähigkeiten bei den Renovierungsarbeiten eingebracht hätten, erklärte Laudwein. Die Arbeit, die die Schüler in den vergangenen drei Wochen erledigt haben, war vielfältig. Erst einmal haben sie den Werkraum entrümpelt, dann mussten die schweren Werkbänke aus dem Raum entfernt werden. Unter fachmännischer Hilfe konnte anschließend begonnen werden, den Raum neu anzustreichen. Doch nicht nur neue Farbe verpassten die Schüler dem Werkraum, auch die Werkbänke und der Holzboden wurden in mühevoller Handarbeit abgeschliffen. Zuletzt wurde in den neu gestalteten Raum Ordnung gebracht, Werkzeuge wurden in neue Schränke einsortiert und beschriftet, damit man in Zukunft auch jedes Werkzeug schnell findet. Mit dem Ergebnis der dreiwöchigen Arbeit sind alle Beteiligten zufrieden und wollen in Zukunft auch dafür sorgen, dass der Raum noch lange in dem Zustand bleibt, wie er jetzt ist. "Die Arbeit hat mir viel Spaß gemacht", betonte Siggi Mendgen. Auch der betreuende Lehrer ist zufrieden: "Die Schüler haben eine niveauvolle und qualitativ hochwertige Arbeit geleistet", sagte Laudwein. Positiv fanden die Schüler auch, dass sie bei der Renovierung noch etwas dazugelernt haben. Die Gelder, die für die Erneuerung des Werkraums benötigt wurden, haben die Schüler der Porta-Nigra-Schule zum Teil durch Flohmärkte an der Schule selbststerwirtschaftet. Finanziell gefördert wurde das Projekt außerdem von der Nikolaus-Koch-Stiftung sowie von der Firma Türelemente Borne.

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