Viezjupp : Mit ohne Schnurres

Tom Selleck, Burt Reynolds, Clark Gable und Günther Schartz. Zurecht sind diese vier Männer jahrelang in einem Atemzug genannt worden. Denn sie alle gelten als passionierte Schnurrbartträger.

Schartz ist aus dieser Phalanx nun ausgeschert. Der Schnurres ist weg. So etwas nennt man wohl antizyklisches Verhalten. Denn der Trier-Saarburger Landrat hat über Jahre hinweg an der Barttracht festgehalten. Als ob er Anfang der 90er das Fax mit der Info nicht erhalten hätte, dass Schnurrbärte ab sofort nur noch als passendes Accessoire für 80er-Jahre Partys taugen. Und nun, wo der Schnurres als neuer Modetrend gefeiert wird, geht Schartz oben ohne.

Das wirft Fragen auf: Wird Amtskollege Wolfram Leibe auf diesen antizyklischen Zug aufspringen und sich nun einen Schnurrbart wachsen lassen? Und wie wird Helmut Leiendecker ohne Bart aussehen? Kann der dann überhaupt noch Trierisch?

Und was geschieht, wenn sich in naher Zukunft Bischof Stephan Ackermann einen Vollbart wachsen lässt? Wird der dann auch erst Erzbischof und dann Kardinal?

Das kann ja heiter werden.

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