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Mit Zweirad-Oldies nach Berlin

Mit Zweirad-Oldies nach Berlin

Nachdem sechs hartgesottene junge Burschen des Moped-Clubs (MC) Newel mit ihren "Oldies" in den vergangenen Jahren Paris, London und Monte Carlo "eroberten", ging es diesmal auf Deutschland-Tour mit einigen Zwischenstationen, unter anderem bei den Herstellern Zündapp und Kreidler, nach Berlin und wieder guter Dinge zurück.

Newel. (pem) Unter dem Motto "Es muss nicht immer Ausland sein" startete die sechsköpfige Crew des Moped-Clubs Newel diesmal zu einer achttägigen Deutschland-Tour. "Viele Wochen vor dem Start haben wir unsere Maschinen wieder auf Vordermann gebracht, damit die besten Voraussetzungen geschaffen waren, um den Deutschland-Tripp erfolgreich zu überstehen", sagt Sprecher Matthias Schönhofen zu den Vorbereitungen.

Nach dem Start der fünf Mopedspezialisten, begleitet von einem Servicewagen VW-Bus T3 mit Ersatzteilen und Erste-Hilfe-Kasten "für den Fall aller Fälle", wurde die erste Etappe nach Olpe mit Bravour gemeistert - ohne besondere Vorfälle. Bei Dernbach ein Zwischenstopp: Die deutschlandweit bekannten Schrotthändler "Ludolfs" wurden besucht. Fazit: "Beeindruckend!"

Über Wolfsburg - mit einem Besuch des Volkswagen T3-Werks - ging es zum Endziel der Tour, in die Bundeshauptstadt Berlin. Martin Mohn schwärmt: "Eine Wahnsinnsstadt, keiner von uns war je einmal da. Man kann schon verstehen, dass viele sagen, ‚Berlin ist eine echte Reise wert'."

Besuche bei Zündapp und Kreidler



Auf dem Rückweg der 2341 Kilometer langen Strecke haben die sechs das Simsonwerk in Suhl und die Zündappwerke Nürnberg in München besucht. Aber auch der einzige Kreidlerfahrer kam auf seine Kosten bei den Besichtigungen des Herstellers in Zuffenhausen und Kornwestheim. "Ein kleiner Unterschied war es schon zu unseren Mopeds, was wir hier zu sehen bekamen", blickt Neuling Oliver Jahn zurück.

Dass die Mopedcrew ihre Maschinen im Vorhinein hervorragend "ins Rennen" geschickt hatte, zeigt, dass nur wenige kleinere Reparaturen nötig waren. "Ansonsten überstanden wir drei Polizeikontrollen ohne Beanstandungen, viermal haben wir in der Wildnis gezeltet, hatten keine gesundheitliche Schäden zu beheben, sondern nur mit dem schlechten Wetter zu kämpfen", sind sich Daniel Müller und Thomas Mohn einig. "Servicemann" Frank Metzler: "Ich glaube, es hätte schlimmer kommen können."

Das nächste Ziel im kommenden Jahr wurde bereits bei der Ankunft festgelegt: "Es geht in die italienische Hauptstadt Rom, verbunden bei etwas Glück mit einer Papst-Audienz", sagen die "Rennfahrer" noch witzig aufgelegt, obwohl man sieht, dass sie "ganz schön platt" sind.

Extra Auf Deutschlandtour waren: Matthias Schönhofen (Zündapp C50 Super), Thomas Mohn (Zündapp C50 Super), Daniel Müller (Zündapp C50 Sport), Martin Mohn (Zündapp C50 Sport) Oliver Jahn (Kreidler RMC) Frank Metzler im Servicefahrzeug VW Bus T3. (pem)