Monatsmarkt für Ehrang kommt am 10. Juni

Monatsmarkt für Ehrang kommt am 10. Juni

Als erster Trierer Stadtteil bekommt Ehrang einen eigenen Markt. Er wird jeden zweiten Donnerstag im Monat auf dem Parkplatz am Kyllufer abgehalten - Premiere ist am 10. Juni.

Trier-Ehrang. (gsb) Die großformatigen Banner, die im Stadtteil auf den neuen Monatsmarkt in Ehrang hinweisen, der am 10. Juni von 8 bis 18 Uhr in die erste Auflage geht, mussten abgeändert werden. Zunächst sollte der Markt auf dem Parkplatz "An der Langmauer" stattfinden. Der Standort rief jedoch den Protest von Anwohnern hervor, die um Parkplätze fürchteten. Auch in der Stadtverwaltung habe man von "Parkplatz-Not" gesprochen, berichtet Organisator Horst Lorig.

Nach längerem Hickhack um Genehmigungen und Zuständigkeiten ist der Markt nun in trockenen Tüchern. Standort: der Marktplatz an der Kyll. Immer am zweiten Donnerstag im Monat werden fast zwei Dutzend Händler ihre Stände öffnen.

Die Idee zum Monatsmarkt entstand bei der Planung des Ehranger Markts im September, bei dem - sofern machbar - ebenfalls ein Krammarkt etabliert werden soll. Horst Lorig, Vorstandsmitglied der ausrichtenden Gemeinschaft Ehranger Ortsvereine (GEOV), nahm als Marktbeauftragter den Kontakt zu dem Verein Marktleute in Klausen auf. Der beschickt mehrere Märkte wie die in Klüsserath, Hillesheim, Wittlich und Daun.

Für den Markt am 10. Juni in Ehrang haben sich rund 20 Händler angemeldet. Mit von der Partie werden Verkaufsstände für Leder- und Kurzwaren, Schmuck, Gewürze, Karten, Textilien, Wäsche, Oliven und Bratwürste sein.

Eine Ehranger Bäuerin will frische Produkte anbieten. Lorig bezeichnet den ersten Markt als "Test-Markt": Geprüft werde dann, wie der Markt angenommen werde und ob das Angebot hinsichtlich frischer Waren wie Obst und Gemüse erweitert werden könne.

Positiv sieht Nicole Becker, Vorsitzende der GEOV, dem Monatsmarkt entgegen. Sie erwartet ein "belebteres Straßenbild, wenn der Markt zum Verweilen einlädt". Auch Ortsvorsteher Günther Merzkirch spricht von einer Bereicherung des Angebots, das der Stadtteil mit 10 000 Einwohnern zu recht verdient habe. Selbst die Geschäftsleute in Ehrang stünden dem Projekt mehrheitlich positiv gegenüber und erhofften sich Synergieeffekte, sagt Lorig.