Moselaufstieg: Neuer Innenminister will zügige Prüfung von Alternativen

Moselaufstieg: Neuer Innenminister will zügige Prüfung von Alternativen

Der neue rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz hat an seinem ersten Arbeitstag die Stadt Trier besucht. Zum Moselaufstieg sagte Lewentz, man werde zügig Alternativen prüfen.

(mic) Zu Lewentz Ministerium gehört künftig auch der Bereich Infrastruktur und Verkehr. Zu den großen Verkehrsprojekten in der Region Trier wollte Lewentz an seinem ersten Arbeitstag noch keine detaillierten Auskünfte erteilen. Zum Thema Moselaufstieg zwischen Trier-Zewen und der A-64 sagte Lewentz: "Wir haben den Auftrag, sehr genau zu untersuchen, ob es alternative Möglichkeiten gibt, und wir werden dieses Untersuchungsverfahren sehr zügig abschließen." Die großen Verkehrsprojekte im Land, darunter auch den Hochmoselübergang und den Lückenschluss der A 1, wolle er sich sehr schnell vor Ort ansehen, mit Bürgern, Fachleuten und Kommunalpolitikern sprechen. Lewentz besichtigte am Mittag die Bauarbeiten hinter dem Trierer Dom. Der dortige Platz wird im Hinblick auf die Heilig-Rock-Wallfahrt für 1,66 Millionen Euro, davon 360.000 Euro aus Landesmitteln, komplett saniert. Generalvikar Georg Holkenbrink und Oberbürgermeister Klaus Jensen erläuterten ihm den Stand der Baumaßnahme.

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