MOSELAUFSTIEG

Zum Bericht "Es gibt keine Alternative" (TV vom 19. April):

Meinung

Lasst das Projekt in der Schublade
Entgegen der TV-Berichterstattung sind viele Einwohner von Trierweiler, Sirzenich und Fusenich eindeutig gegen den geplanten Moselaufstieg. Ebenso wie die betroffenen Bürger aus Igel, Liersberg und Herresthal. Wir leiden schon jetzt unter Verkehrslärm und Luftverschmutzung durch die bestehende A 64. Dort ist Tag und Nacht eine Unzahl von LKW-Fahrern unterwegs, die lediglich zum Tanken nach Luxemburg fahren und dann wieder zurück. Außerdem dürfen wir - ebenfalls Tag und Nacht - den Lärm von zahlreichen Verkehrsflugzeugen "genießen", bedingt durch die Einflugschneise des Luxemburger Flughafens Findel. Dabei regnet auch mal Kerosin und anderes auf uns herab (dem die Goldfische im Teich zum Opfer gefallen sind). Es reicht! Wir brauchen nicht mehr Verkehr, sondern weniger, zum Beispiel durch weitgehende Verlagerung des Schwerlastverkehrs auf Schiene und Wasserwege. Wir brauchen keine neuen Straßen und Mammutprojekte, sondern die Instandhaltung des bestehenden Straßensystems vor allem auch angesichts der leeren öffentlichen Kassen. Lasst dieses veraltete, unsinnige, teure Projekt Moselaufstieg in der Schublade, wo es hingehört! Margarethe Huschens, Trierweiler