Motor und Pulsgeber für die ganze Region

Mehr als 6000 Menschen besuchten am Donnerstag und Freitag die 22. Grenzlandschau (GLS) auf dem Ausstellungsgelände in Prüm. Schirmherr Roger Graef, Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm, hob in seiner Festrede die große Bedeutung der Handelsmesse hervor.

 Schönes Wetter, strahlende Aussteller: Am Freitag strömten Tausende auf das Gelände der Grenzlandschau. Am Donnerstag waren bereits 1100 Besucher vor Ort. TV-Foto: Fritz-Peter Linden

Schönes Wetter, strahlende Aussteller: Am Freitag strömten Tausende auf das Gelände der Grenzlandschau. Am Donnerstag waren bereits 1100 Besucher vor Ort. TV-Foto: Fritz-Peter Linden

Prüm. (sn) Es gibt sie bereits zum 22. Mal, und trotzdem erfindet sie sich jedes Mal neu: Auf der Grenzlandschau präsentieren sich seit Donnerstag 200 Aussteller auf dem 20 000 Quadratmeter großen Ausstellungsgelände in Prüm. Bei strahlendem Sonnenschein nutzten am Freitag mehr als 5000 Besucher den Feiertag für einen Bummel über das Gelände. Eröffnet wurde die Handelsmesse bereits am Tag zuvor. Im voll besetzten Festzelt begrüßte Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy die Ehrengäste und Aussteller. Selbst wenn sich viele Dinge ändern würden, die Freundschaft zu St. Vith in Belgien bleibe weiter bestehen, auch wenn die belgische Handelsmesse Comisa nicht mehr existiere. Zwei Jahre lang habe man die GLS vorbereitet, von den langjährigen

Erfolgsmodell mit starken Wurzeln



Erfahrungen profitiert und wieder neue Ideen entwickelt. "Die GLS ist ein Erfolgsmodell, starke Wurzeln verbinden die Betriebe und die Menschen in der Region", sagte Mathilde Weinandy.

Der Prümer Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen verwies auf die schwierigen wirtschaftlichen Zeiten und lobte die Aussteller, die trotzdem Mut und Stärke bewiesen und nachhaltig arbeiteten. Gute Qualität statt Massenware, dauerhafte Kundennähe, qualifizierte Mitarbeiter - genau das zeichne die Betriebe der Region aus, sagte er.

Schirmherr Roger Graef hob die große Bedeutung der Handelsmesse für die Grenzregion hervor.

Aus dem Kalender der wichtigsten Veranstaltungen sei die GLS nicht mehr wegzudenken. Sie sei nicht nur ein Barometer der ökonomischen Leistungskraft, sondern auch Motor und Pulsgeber für die heimische Wirtschaft. "Wir leben in sehr schwierigen Zeiten, die GLS setzt ein wichtiges positives Signal", sagte er. Sie sei ein Stück erlebtes Europa, besonders im Vergleich zu den sonst üblichen Handelsmessen.

Musikalisch umrahmt wurden die Festreden von der Big Band des Regino-Gymnasiums Prüm unter Leitung von Markus Wolsiffer.

Das trockene Wetter nutzten die ersten Besucher für einen Gang über das Gelände und durch die Zelte. In diesem Jahr steht das Energiesparen im Mittelpunkt. Die Handelsmesse ist täglich bis einschließlich Montag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Zur Rocknacht am Donnerstag kamen rund 500 Besucher. Freitagabend ging es im Festzelt weiter mit der Ü-30-Party. Am Samstag, 2. Mai, steht im Festzelt die große kölsche Nacht auf dem Programm.

Samstag und Sonntag gibt es zwei Modenschauen zu sehen, außerdem Ausschnitte aus dem "Queen"-Musical. Verschiedene Musikvereine der Region spielen aus ihrem aktuellen Repertoire.