MÜLL IM PALASTGARTEN

Zum Bericht "Am Wochenende wird nicht mehr aufgeräumt" (TV vom 23. April):

Meinung

Stadt lehnt alle Vorschläge ab
Viele Leser haben sich viele Gedanken gemacht, wie man zu einem guten Ergebnis in Sachen "Müllberge im Palastgarten" kommen könnte. Der Trierische Volksfreund widmete dem Thema in der Wochenendausgabe an Ostern eigens eine ganze Seite, um die Vorschläge der TV-Leser und die Stellungnahme der Stadt Trier zu diesen Vorschlägen zu veröffentlichen. Fazit der Präsentation: Die Stadtverwaltung Trier lehnt alle noch so gut gemeinten und teilweise wohldurchdachten Vorschläge kategorisch ab. Wenn als Argument keine sachlich fundierte Antwort parat erschien, musste das Alles-totschlag-Argument Geld als Begründung herhalten. Dagegen kommt natürlich keine noch so vernünftige Argumentation an. Wenn es demnach denn so ist, dass der Palastgarten vermüllt, weil kein Geld zum Sauberhalten zur Verfügung steht, dann muss die Stadt Trier halt damit leben, dass den Touristen aus den USA, China, Japan und vielen anderen Ländern neben "Uns schöner Trier" mit dem Heiligen Rock in der Hohen Domkirche, dem Weltkulturerbe Porta Nigra auch die Müllberge im Palastgarten in prägender Erinnerung bleiben. Es bleibt nur noch zu hoffen, dass von Letzteren nicht zu viele Fotos zu Hause gezeigt werden, was es in Trier so alles zu bestaunen gibt. Egon Weyand, Newel-Butzweiler