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Mülltonnen Sperrmüll Ersatz Abholung

Wohin mit all dem Müll? : Sperrmüll kann weiter kostenlos entsorgt werden

Mitarbeiter des ART und weiterer Firmen haben innerhalb von drei Tagen in 60 Gemeinden rund 14 000 Tonnen Sperrabfall eingesammelt. Das ist mehr, als normalerweise in einem Jahr im gesamten Verbandsgebiet anfällt.

Und es ist noch lange kein Ende in Sicht.

Wer seine Abfälle selbst an einem ART-Standort anliefern möchte, kann das von Montag bis Samstag jeweils von 8 bis 18 Uhr kostenlos tun. „Sperrabfall bis 10 Kubikmeter nehmen wir momentan kostenlos an allen Standorten an. Größere Mengen können nur in Mertesdorf und Sehlem angeliefert werden“, sagt  Kirsten Kielholtz, Pressesprecherin des ART.

Kühlschränke, Gefriertruhen und andere Elektrogeräte, die durch das Unwetter unbrauchbar wurden, können in den Entsorgungszentren kostenlos angeliefert werden. Wichtig ist auch dabei, dass sie vom restlichen Sperrabfall getrennt angeliefert werden.

Alle verfügbaren Spezialfahrzeuge stehen ab sofort an den ART-Standorten, um die Problemabfälle aus den Hochwassergebieten annehmen zu können. Damit dies möglich ist, fallen alle Abholtermine für Problemabfall in den Gemeinden bis einschließlich 31. Juli aus. Auch die Abholung von Gartenabfällen in Trier und Trier-Saarburg wird vorerst bis zum  23. Juli ausgesetzt. Im übrigen Verbandsgebiet wird die Abholung der Container auf den Grüngutsammelstellen erst verspätet möglich sein.

Vielerorts wurden Abfallbehälter beschädigt oder weggespült. Am kommenden Samstag, 24. Juli, von 8 bis 18 Uhr können Betroffene an folgenden Standorten einen Ersatzbehälter kostenlos abholen:

Trier, Wertstoffhof, Metternichstraße 35;

Sehlem, ART-Entsorgungszentrum;

Walsdorf, ART-Entsorgungszentrum;

Bitburg, Remondis Betriebshof, Heinrich-Hertz-Straße 3.

Voraussetzung für die kostenlose Abholung ist eine Verlust-/Schadensmeldung. Diese kann telefonisch unter der Telefonnummer 0651/9491-1212 erfolgen oder per E-Mail an die Adresse veranlagung@art-trier.de geschickt werden.

 Ähnlich wie bei einer verlorenen Bankkarte, muss nach Auskunft des ART erst am verlorenen Behälter der Chip gesperrt werden, um eine Nutzung durch andere auszuschließen. Nach einer Verlust- oder Schadensmeldung kann der ART diese Sperrung vornehmen. Eine weitere Nutzung des Behälters ist dann nicht mehr möglich.

Solange noch keine Ersatzbehälter vorhanden sind, können normale Abfallsäcke für die Entsorgung genutzt werden. Bei der Abfuhr können diese Säcke in haushaltsüblichen Mengen bereitgestellt werden. Auch für Altpapier ist die Bereitstellung gebündelt zur Abfuhr möglich.