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Mutiger Einsatz bei anspruchsvoller Übung

Mutiger Einsatz bei anspruchsvoller Übung

Ein Verkehrsunfall mit brennendem Personenwagen und Verletzten ist Ausgangspunkt der Jahresabschlussübung beim "kleinen Jubiläum" der Feuerwehr Aach zusammen mit den Neweler Wehren und dem DRK gewesen.

Aach. Fast zeitgleich schlagen die Sirenen in Aach, Newel, Butzweiler, Beßlich und Lorich Alarm. Als die Wehren am Unfallort in Aach eintreffen, bietet sich ihnen ein furchtbares Bild: Ein Auto mit drei Personen ist frontal gegen eine Hausfront gefahren. Der Beifahrer ist im Wagen eingeklemmt; der Fahrer und ein Mitfahrer sind geflüchtet. Auslaufender Treibstoff hat Stroh vor dem Wirtschaftsgebäude in Brand gesetzt; es brennt bereits im Erd- und Obergeschoss. Das Feuer droht, auf das Wohngebäude links und auf den rechten Gebäudeteil des Wirtschaftsgebäudes überzugreifen.
"Alle Aufgaben voll erfüllt"



Glücklicherweise ist dieses Szenario nicht Realität, sondern Teil der Jahresabschlussübung der Feuerwehren aus Aach, Newel, Butzweiler, Beßlich und Lorich. Die machen sich sofort an die Arbeit. Die Aacher Feuerwehrleute retten den Beifahrer mit Brecheisen aus dem Auto. Ihre Kollegen dämmen den bedrohlichen Funkenflug zum Anrainer ein, verhindern ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude.
"Sicherlich keine leichte Aufgabe", so die Einsatzleitung. Bei der Abschlussbesprechung stellt Jürgen Cordie, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Trier-Land, fest: "Wir können stolz sein auf unsere Feuerwehren, denn es ist als mutig zu bezeichnen, an einer solch anspruchsvollen Übung teilzunehmen."
Unter schwierigen Bedingungen seien alle Aufgaben voll erfüllt wurden. "Die Absprachen unter den sogenannten kleinen und großen Wehren klappte hervorragend."
Cordie dankt außerdem der Aacher Wehr für eine gute Planung und allen Feuerwehrkameraden für ihren tollen Einsatz, die von der DRK-Ortsgruppe Butzweiler unter der Leitung von Markus Kratz und Laetitia Kraiker unterstützt werden. Der Chef der Feuerwehren in Trier-Land, Bürgermeister Wolfgang Reiland, bedankt sich auch "für die gute Nachwuchsarbeit, die uns für die Zukunft optimistisch stimmt" und spricht die Hoffnung aus, dass alle Feuerwehrkameraden stets gesund und heil von ihren Einsätzen zurückkehren. pem