Mutterhaus investiert 5,5 Millionen Euro in Ausstattung

Mutterhaus investiert 5,5 Millionen Euro in Ausstattung

Trier (red) Das Trierer Klinikum Mutterhaus hat in den vergangenen Monaten 5,5 Millionen Euro in medizinische Großgeräte und Ausstattung für verschiedene Abteilungen investiert. Das teilt der Geschäftsführer Jörg Mehr mit.

Patienten profitieren laut Klinikum von einer höheren Sicherheit bei der Diagnose durch die immer genauer werdende Bildgebung. Außerdem gibt es neue Betten. Jörg Mehr sagt: "Außerdem verbessern sich die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter."
Mit vier neuen Röntgeneinheiten, von denen zwei mobil in den Intensivstationen eingesetzt werden, ist die Radiologie des Klinikums Mutterhaus Mitte nun komplett auf die kabellose und digitale Bildaufnahmetechnik umgestellt. Die Bilder werden in sogenannten Festkörperdetektoren - ähnlich wie in einer Digitalkamera - in Millisekunden erstellt und "online" über das W-LAN kabellos in das EDV-Hausnetz übertragen. Dort stehen sie sofort an den Befundungsarbeitsplätzen der radiologischen Ärzte und ebenso hausweit den ärztlichen Kollegen zur Verfügung.
Ebenfalls digital arbeitet das neu angeschaffte Mammografie-System mit der Möglichkeit der sog. "Tomosynthese", welches laut Einrichtung einen entscheidenden Fortschritt in der Brustdiagnostik darstellt. Dabei werden - ähnlich wie bei früheren konventionellen Schichtaufnahmen - in einem einzigen Untersuchungsgang, der kaum länger als eine bisherige Mammografie-Aufnahme dauert, mehrere Schichtbilder der Brust erstellt. Diese wird vor allem zur Abklärung von auffälligen Veränderungen des Gewebes eingesetzt.
Ebenfalls neu im Klinikum sind neue Geräte für die Magnetresonanztomographie, eine hochauflösende Videoübertragung für OP-Ärzte auf einen Monitor, 700 neue Patientenbetten und Bettenwaschanlagen.

Mehr von Volksfreund