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Nach 20 Jahren wieder eine Moselweinkönigin aus Leiwen

Leiwen. Knapp eine Woche nach der Krönung von Lisa Schmitt aus Leiwen zur neuen Moselweinkönigin haben die Verbandsgemeinde (VG) Schweich und der Moselort Leiwen zu einem großen Empfang eingeladen.

Leiwen. Die Straße vor dem elterlichen Weingut Scholisch ist fast zu klein, als bei sommerlichen Temperaturen Hunderte der 21-jährigen Lisa Schmitt zur neuen Moselweinkönigin gratulieren wollen. Wie oft sie gedrückt, umarmt und geküsst wird, kann niemand nachvollziehen. Sie löst mit der Krönung ihre Vorgängerin Lena Endesfelder (Mehring) ab. Auch zur Freude von Bürgermeisterin Christiane Horsch. Denn mit Lisa ist innerhalb von zwei Jahren wieder eine junge Frau aus der VG Schweich zur Moselweinkönigin gekrönt worden.
Als Weinbaupräsident Rolf Haxel am vorletzten Freitag den rund 450 Besuchern in der Europahalle den Namen Lisa Schmitt verkündete, standen ihre Anhänger, Angehörigen und Freunde ruckzuck auf der Bühne. Noch am gleichen Abend war sie mit Fackeln, Blaulicht von Feuerwehrfahrzeugen in Leiwen empfangen und von rund 200 Menschen gefeiert worden.
Ortsbürgermeister Sascha Hermes freut sich: "Die ganze Gemeinde ist stolz, Heimatort der neuen Moselweinkönigin zu sein. Lisa hat sich bei der Wahl in Trier gegen zwei starke Mitbewerberinnen durchgesetzt und darf nun das gesamte Weinbaugebiet national und international vertreten." Damit ist seit 20 Jahren diese Ehre wieder einer Leiwener Winzertochter zuteil geworden.
Hermes dankt den Ortsvereinen und den vielen Helfern für die spontane Zusage zur Ausrichtung des Empfanges. Unter den vielen Gästen konnte er auch die SPD-Generalsekretärin Katarina Barley und den Bundestagsabgeordneten Bernhard Kaster (CDU) begrüßen. Dank und Lob auch von Christiane Horsch: "Man sieht, die Leiwener können ganz spontan feiern. Ich freue mich, die Hoheiten das ganze Jahr als Queen-Mum begleiten zu können." Sie sei stolz, dass auch jetzt die Moselweinkönigin aus der Verbandsgemeinde komme. "Super, Spitze", ruft sie aus. "Das ist aber kein Zufall. Unsere Weinhoheiten sehen nicht nur gut aus, sondern sie haben etwas auf dem Kasten und sind schlagfertig." Lisa Schmitt, sie studiert Weinbau und Oenologie an der Hochschule in Geisenheim, wird im kommenden Jahr von den Mitbewerberinnen Sarah Schmitt (Konz-Filzen) und Anna-Maria Dehen (Müden) unterstützt. dis
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