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Nach dem City Skyliner kommt das Sky Lounge Wheel nach Trier

Riesenrad in Zurlauben : Nach dem City Skyliner kommt das Sky Lounge Wheel nach Trier

Nach dem City Skyliner im vergangenen Jahr geht es bald erneut hoch hinaus. Ab Freitag, 24. Juli, wird ein Riesenrad am Zurlaubener Ufer in Trier Gäste in fast 60 Meter Höhe bringen.

Es soll für Trier eine runde Sache mit 40 Gondeln werden: das „Sky Lounge Wheel“. Die Firma Oscar Bruch junior und die Trier Tourismus und Marketing GmbH (ttm) bringen das Riesenrad für acht Wochen ans Zurlaubener Ufer. Vom 24. Juli bis zum 20. September können Besucher täglich zwischen 11 und 21 Uhr auf dem Parkplatz des ehemaligen Geländes der Kabinenbahn ins Rad steigen.

„Wir sind froh, mit dem Riesenrad eine weitere Attraktion an die Mosel zu bringen, die auch zusätzlich den Tourismus in diesem Jahr beleben kann“, sagt Norbert Käthler, Geschäftsführer der ttm. „Es ist ein Baustein dafür, dass Stadt und Fluss weiter zusammenwachsen. Denn neben dem Riesenrad und dem Moselstrand beim Nordbad wird auch der Kulturhafen Zurlauben ab Ende August wieder am Moselufer stattfinden.“

Bereits 2019 hat der „City Skyliner“ neben der Konstantinbasilika rund 40 000 Besucher in die Höhe gebracht. „Wir möchten an die positiven Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr anknüpfen“, sagt Jan Hoffmann, Leiter der Veranstaltungsabteilung der ttm.

Ende April wurde die Idee geboren, ein Riesenrad in die Stadt zu holen, sagt Käthler. Von da an ging es schnell. Innerhalb von zehn Tagen habe es von Seiten der Stadt und der Stadtwerke grünes Licht für den Plan gegeben. Denn einfach so darf man kein Riesenrad aufstellen. Unter anderem musste ein Bodengutachten zur Standfestigkeit des Geländes eingeholt werden. Denn mit 400 Tonnen ist das „Sky Lounge Wheel“ ein Schwergewicht unter den Riesenrädern.

Die Aufbauarbeiten für das Fahrgeschäft haben inzwischen begonnen und werden vermutlich rund zehn Tage lang dauern, sagt Käthler. Im Gespräch mit dem TV betont er, dass die Stadt für die Visite des Riesenrads nichts zahlen muss. Dass sich ähnlich wie in Bernkastel-Kues und Luxemburg-Stadt auch in Trier ein Riesenrad drehen soll, hat mit der Corona-Epidemie zu tun. Denn die großen Fahrgeschäfte werden normalerweise auf dem Cannstatter Wasen oder dem Oktoberfest in München aufgestellt. Diese Großereignisse fallen jedoch 2020 aus. So ist dann Platz im Terminkalender für einen Abstecher an die Mosel.

Pro Gondel können ab 24. Juli zwei Menschen beziehungsweise Mitglieder eines gemeinsamen Haushalts Platz nehmen und in den Himmel über Zurlauben entschweben. Das Fahrgeschäft wird zudem wohl auch das neue Fotomotiv Nummer 1 in Trier werden. Das Riesenrad wird durch 1200 Meter Neonröhren und rund 50 000 Brennstellen beleuchtet. Der Antrieb durch acht frequenzgesteuerte Getriebemotoren soll der Fahrt eine angenehme Laufruhe verleihen. Zudem verfügt das Riesenrad über einen barrierefreien Zugang.

Der Eintritt für das Riesenrad beträgt für Erwachsene 7,50 Euro und für Kinder fünf Euro (bis 1,40 Meter Körpergröße). Für Kinder unter drei Jahren ist der Eintritt frei. Tickets können ab 15. Juli in der Tourist-Information Trier und im Trier-Shop unter www.triershop.de sowie vor Ort beim Riesenrad ab dem 24. Juli erworben werden.