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Nach dem Hochwasser sind Senioren aus Kordel in Bitburg untergebracht

Unwetter : Bewohner aus Seniorenheim in Kordel sind sicher in Bitburg untergebracht

Alle 43 Bewohner aus Kordel und ihre Pfleger werden vorerst im Seniorenheim „Eifelhaus“ bleiben.

Von dem Hochwasser in Kordel und dem höchsten Wasserpegel, den es dort bisher jemals gegeben hat, war auch das Seniorenheim „Haus am Kyllufer“ betroffen. Die 43 Senioren mussten in Sicherheit gebracht werden und waren zwischenzeitlich im Bürgerzentrum in Schweich untergekommen (der TV berichtete).

Alle Bewohner wurden evakuiert und sind im „Eifelhaus“ in Bitburg untergebracht, das, wie das Seniorenheim in Kordel, zur Schwesternverband Pflege und Assistenz gGmbH gehört, sagt Pressesprecher Dirk Sellmann auf TV-Anfrage. Das Personal aus Kordel sei ebenfalls in Bitburg vor Ort und kümmere sich um die Senioren.

Wie es im Seniorenheim in Kordel weitergeht, sei derzeit noch ungewiss. Sellmann: „Wie lange das dauert, kann im Augenblick niemand sagen. Bisher durfte das Haus noch nicht betreten werden. Erst danach wird man begutachten, wie hoch die Schäden sind und wie lange eine Sanierung dauert. Schließlich stand das Wasser mehr als einen halben Meter hoch im Gebäude.“ Zum Glück sei kein Bewohner durch das Hochwasser zu Schaden gekommen. Das sei vor allem dem schnellen und umsichtigen Handeln der Mitarbeiter und dem Einsatz der Rettungskräfte zu verdanken.

Die weiteren Einrichtungen des Schwesternverbandes in der Eifel haben laut Sellmann nur geringe Schäden erlitten. „Einzig der ambulante Pflegedienst in Bettingen hat einige Autos verloren. Hier konnten wir aber schon am Donnerstag intern Ersatzfahrzeuge bereitstellen, sodass die Kunden am Freitag wieder in ihren Häusern versorgt werden können – soweit die Straßen dies zulassen.“