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Nach Erdrutsch: K 29 bei Kordel ab Dienstag wieder befahrbar

Bauarbeiten : Nach Erdrutsch: K 29 bei Kordel ab Dienstag wieder befahrbar

Nachdem Anfang Februar nahe Kordel eine Straße eingebrochen war, sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Kommende Woche soll die Straße wieder intakt sein.

Schon mehr als einen Monat haben die Bewohner des Ortsteils Kordel-Hochmark keine feste Straße mehr, die sie nutzen können. Als am 1. Februar ein Teil der K 29 in Folge eines Erdrutsches eingebrochen ist und zwei Fahrzeuge abgestürzt waren, hat dieses Ereignis die 40 Bewohner von der Umgebung abgeschottet (der TV berichtete).

Doch dieser Zustand wird sich schon sehr bald ändern. Am Freitagmorgen haben die Vorarbeiten für die Asphaltierung begonnen, sagt Hans-Michael Bartnick, stellvertretender Dienststellenleiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Trier. „Am Montag werden die Straßen-Bankette hergerichtet und anschließend die Schutzplankenanlage geschlossen“, sagt er weiter.

So könne die Straße voraussichtlich am Dienstag, 9. März, wieder von den Verkehrsteilnehmern genutzt werden. „Die Markierung kann notfalls noch unter Verkehr, mit wenigen Einschränkungen, aufgebracht werden“, so Bartnick.

Die Baukosten liegen voraussichtlich bei rund 250 000 Euro.

Die Bewohner vor Ort sind froh, dass die Straße so schnell wieder befahrbar ist, sagt Stefanie Maier, Inhaberin des Gasthauses zur Hochmark. „Wir sind sehr dankbar, dass die Straße so schnell schon wieder geschlossen werden kann.“ Zu Beginn der Bauarbeiten war unklar, wie lange es dauern würde, bis die K 29 wieder befahren werden könnte.

Obwohl die 40 Bewohner des Ortsteils durch den Einbruch der Straße abgeschottet waren, hätten sie sich gut arrangiert. Maier: „Die Nachbarschaftshilfe hat sehr gut funktioniert. Wir haben das zusammen gut gemeistert und waren erstaunt, wie schnell die Straße geschlossen werden kann. Natürlich freuen wir uns, wenn wir die Straße ab Dienstag wieder nutzen können.“