Nach Explosion in Großlittgen: Gutacher schlagen Neubau vor

Nach Explosion in Großlittgen: Gutacher schlagen Neubau vor

Eine Sanierung des Anbaus an der Volksbank Filiale lohnt sich nicht. Das geht aus einem Gutachten hervor. Bis die Volksbank im Herbst wieder in die alte Geschäftsstelle ziehen kann, wird eine Übergangslösung gesucht.

Großlittgen. Vor wenigen Wochen hat eine Explosion den Eifelort Großlittgen (Kreis Bernkastel-Wittlich) erschüttert. Unbekannte Täter hatten den Bankautomaten einer Filiale der Volksbank gesprengt, um an das Geld zu gelangen. Dabei wurde das Gebäude, ein Anbau eines historischen Fachwerkhauses, zerstört.
Wie Karl-Heinz Hubo, Bürgermeister von Großlittgen dem TV mitteilt, liegen die Ergebnisse der Gutachter inzwischen vor. Was den Anbau betrifft, sei ein Neubau offenbar günstiger, als das zerstörte Gebäude neu aufzubauen. Im denkmalgeschützten Altbau sind nur geringe Schäden zu verzeichnen. Die Kosten für einen Neubau und die Reparatur des Altbaus seien noch nicht absehbar, so Hubo, der derzeit Gespräche mit der Versicherung und Architekten führt. Die Bauarbeiten könnten bis zu sechs Monate lang dauern.
Die Volksbank plant derzeit nicht, sich aus Großlittgen zurückzuziehen (der TV berichtete).
Wie Hubo berichtet, sei es möglich, dass die Volksbank in Großlittgen wieder eine Filiale eröffnet, möglicherweise jedoch ohne Bargeldbetrieb. Diesbezüglich würden Verhandlungen laufen. Hubo will sich dafür einsetzen, dass die Volksbank im Herbst wieder in die alte Geschäftsstelle ziehen kann. Bis dahin sucht er nach einem Übergangsquartier für die Bank. hpl

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