Nach Feuer in Eisenbahnwaggon: Polizei fasst mutmaßlichen Brandstifter

Trier · Nach dem jüngsten Fall von Brandstiftung an einem Bahnwaggon in Trier-Pfalzel hat die Kriminalpolizei Trier einen 14-jähriger Trierer als Tatverdächtigen ermittelt. In einer ersten Vernehmung räumte der Jugendliche ein, am Dienstag das Feuer auf dem Abstellgleis gelegt zu haben.

(cus/red) "Für einen Zusammenhang mit den drei Bränden in Trier-Ruwer und Eitelsbach gibt es keine Hinweise", erklärte Polizei-Pressesprecher Karl-Peter Jochem im Gespräch mit volksfreund.de. Ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Waggon-Brand und dem Brand zweier Gartenhäuschen in Trier-Ehrang am 25. Mai werde noch überprüft.

Ein Zeuge hatte den Brand am Dienstag gegen 12.50 Uhr bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Der Waggon, der offenbar nur noch Schrottwert hatte, brannte völlig aus, Personen kamen nicht zu Schaden. Die Höhe des Sachschadens kann derzeit nicht beziffert werden.

Der Waggon war nicht in Betrieb, er stand abseits von anderen Bahneinrichtungen. Zudem war kein Elektrizitätsanschluss oder sonstige technischen Einrichtungen vorhanden, die sich hätten entzünden können. Somit lag für die Ermittler der Polizeiinspektion Schweich der Verdacht der Brandstiftung nahe.

Durch einen Hinweis kamen die Ermittler heute auf die Spur des 14-Jährigen aus Trier. In einer ersten Vernehmung räumte er die Tat ein.

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