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Nachbarschaftshilfe in Groß: Niederstadtfelder helfen einander

Nachbarschaftshilfe in Groß: Niederstadtfelder helfen einander

Deutlich zeigen sich auch im Vulkaneifeldorf Niederstadtfeld (Kreis Vulkaneifel) die Zeichen des demografischen Wandels. Es gibt zwar sehr wenige Leerstände in der Gemeinde, aber das letzte Lebensmittelgeschäft und die Grund- und Hauptschule haben in den vergangenen Jahren ihre Pforten geschlossen.

Einige noch vor wenigen Jahren bewohnte Häuser im Ortskern sind jetzt Ferien- beziehungsweise Wochenendhäuser. Es ist absehbar, dass in den kommenden Jahren weitere folgen werden, wodurch der direkte Nachbar und die damit verbundene Nachbarschaftshilfe fehlen werden.
Die Initiative "Niederstadtfelder helfen einander", die Ortsbürgermeister Günter Horten für den TV-Ehrenamtspreis vorgeschlagen hat, setzt genau dort an. Unbürokratisch wird Nachbarschaftshilfe vermittelt, die nicht nur die direkte Nachbarschaft, sondern das ganze Dorf umfasst. So werden zum Beispiel Mitfahrgelegenheiten, Begleitung zu Arztbesuchen, Hilfe beim Ausfüllen von Formularen, Hilfe in Haus und Garten oder die Beerdigungskaffees organisiert.
Jeder der rund 480 Niederstadtfelder, egal welchen Alters, kann sich mit seinem persönlichen Angebot einbringen. Drei Ansprechpartner der Initiative stellen bei Bedarf den Kontakt zwischen den Hilfesuchenden und potenziellen Helfern her. Damit wird eine Nachbarschaftshilfe geschaffen, die das ganze Dorf umspannt. Hilfesuchende und Helfer würden in den meisten Fällen ohne die Vermittlung nicht zueinander finden. Die Vermittlungstätigkeit der drei Ansprechpartner ist kostenlos und unbürokratisch. Die Initiative "Niederstadtfelder helfen einander" ist ein Baustein, um den Ort auch in Zukunft lebens- und liebenswert zu erhalten. doth
Wenn die Initiative Niederstadtfelder helfen einander im Juni Respekt-Preisträger werden soll, rufen Sie an, und stimmen Sie für diese Initiative unter der Rufnummer 0137/8080011-02* ab oder geben Sie Ihre Stimme online ab:
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