Nachhaltig mobil im Straßenverkehr

Im Rahmen der "Europäischen Woche der Mobilität" hat die Studierendengruppe der Lokalen Agenda 21 über das Thema "nachhaltige Mobilität" informiert.

Trier. (red) Bei sonnigem Wetter zog es am vergangenen Samstag zahlreiche Trierer auf den Kornmarkt. Dort erwartete sie ein vielfältiges Angebot rund um das Thema "nachhaltige Mobilität". Die Studierendengruppe der Lokalen Agenda 21 Trier hatte anlässlich der Europäischen Woche der Mobilität diesen Aktionstag organisiert.

Sicherheits-Check für Fahrräder



Gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern wollten sie nicht nur über das Thema informieren, sondern auch praktische Hilfen zum Umsteigen auf nachhaltigere und damit umweltfreundlichere Verkehrsmittel geben. So konnte auf dem Fahrradflohmarkt des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) ein gebrauchtes Rad erstanden werden, das im Anschluss beim Bürgerservice direkt den Fahrrad-Sicherheitscheck durchlaufen konnte. Darüber hinaus hatten die Besucher des Infotages die Möglichkeit, ihr Fahrrad diebstahlsicher zu machen: Eine Kodierung macht dies möglich. Und wem das herkömmliche Rad zu langweilig war, konnte ungewöhnlichere Modelle ausprobieren: Liege- und Elektroräder standen Neugierigen für eine Probefahrt zur Verfügung. Die Polizei informierte über die Sicherung von Fahrrädern. Für den Fall, dass doch mal ins Auto gestiegen werden muss, konnte am Fahrsimulator der Polizei das sichere Fahren geübt werden.

Mit dem öffentlichen Verkehr beschäftigte sich der Stand eines Forschungspraktikums der Universität. Zwei Semester hatten sich die Studierenden der Geografie mit dem Thema Kommunikation für den öffentlichen Verkehr auseinandergesetzt. Als Ergebnis ist eine Broschüre mit dem Namen "Spurwechsel" entstanden, in der auch viele innovative Ansätze zur Verbesserung des Angebots im öffentlichen Verkehr dargestellt sind. Musikalisch umrahmt wurden die Angebote von der Trommelgruppe "Deru Bey" und dem Jazztrio "Rhythm-A-Nink", denen die Besucher bei Kaffee und Kuchen lauschen konnten. Die Studierendengruppe der Lokalen Agenda 21 verteilte zudem Karten, in denen Kritik an der Trierer Verkehrssituation und Lösungsvorschläge geäußert werden konnten. Diese werden der Stadtverwaltung übergeben.

Oberbürgermeister Klaus Jensen bedankte sich bei den Organisatoren. Er hob die Wichtigkeit des Themas "nachhaltige Mobilität" für die Stadt Trier hervor und lobte das große Engagement aller Beteiligten.