Nachwuchs im Stadtrat untergebracht

Trier · Führungswechsel bei der Jungen Union in der Stadt: An der Spitze der CDU-Nachwuchsorganisation steht künftig Thorsten Wollscheid. Der bisherige Vorsitzende Philipp Bett hatte nicht mehr kandidiert.

JU-Chefs unter sich: Auf Philipp Bett (links) folgt Thorsten Wollscheid. Foto: privat

Trier. 30 Mitglieder und zahlreiche Gäste machten der Jungen Union (JU) in Trier bei ihrem Kreistag die Aufwartung. Darunter Parteigrößen wie der Trierer Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster und auch viele Mitglieder befreundeter JU-Verbände aus den Nachbarlandkreisen. Beim Rückblick standen insbesondere die vergangenen Wahlen im Mittelpunkt, die aus Sicht der JU überaus erfolgreich verlaufen sind. So schafften es drei aktive JU-Mitglieder in den Trierer Stadtrat und acht wurden in Ortsbeiräte gewählt.
Bevor man zur Neuwahl überging, verabschiedeten die Mitglieder ihren Vorsitzenden Philipp Bett, der seit 2010 dieses Amt innehatte und bereits im Vorfeld erklärte, nicht erneut zu kandidieren. ,,Die JU bedankt sich bei Philipp Bett, der mit viel Engagement und Herzblut den Verband geführt hat", sagte der neue JU Kreisvorsitzende Thorsten Wollscheid. Bett wurde in den Stadtrat gewählt und bleibt dem Kreisvorstand als kooptiertes Mitglied erhalten.
Wollscheid, der keinen Gegenkandidaten hatte, wurde mit großer Mehrheit zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er ist 27 Jahre alt und ebenfalls neu gewähltes Stadtratsmitglied.
Der neue geschäftsführende Vorstand besteht aus den Stellvertretern Charlotte Thul (24 Jahre) und Yannic Hassbach (22 Jahre). Zum neuen Schatzmeister wurde der 24-jährige Philipp Mörsdorf gewählt. Beisitzer wurden Christoph Angele, Elisabeth Grotowski, Hendrik Heisse, Bianca Jung, Alexander Lamberty, Sarah Rau, Hesham M. Said, Tim Schilling und Lucas Schramm. Im Schlusswort bedankte sich der JU Kreisvorsitzende Thorsten Wollscheid für das große Vertrauen in ihn und sein neues Team: "Ich freue mich darauf, in den kommenden zwei Jahren mit dieser tollen Truppe inhaltliche Akzente in der Trierer Stadtpolitik setzen zu können." Im Anschluss ließ man den Kreistag bei einem gemütlichen Grillabend ausklingen.red