Nachwuchsmusiker mit Lampenfieber begeistern Auditorium

Nachwuchsmusiker mit Lampenfieber begeistern Auditorium

Beim Jahreskonzert des Musikvereins Welschbillig in der voll besetzten Kultur- und Marktscheune hat sowohl die Jugendbläsergruppe, als auch das Hauptorchester die Zuhörer begeistert. Das Orchester unter der Leitung von Rainer Serwe überraschte zudem mit einem neuem Programm.

Welschbillig. Die 23 Musiker der Jugendbläsergruppe des Musikvereins Welschbillig eröffneten das Jahreskonzert des Musikvereins in der voll besetzten Kultur- und Marktscheune in Welschbillig. Bei Pomp and Circumstance, Lassus Sax, Highligts from Harry Potter und Tie Me Kangoroo Down war trotz Nervosität einiger Nachwuchsmusiker, die zum ersten Mal vor einem derart großen Auditorium musizierten, die Begeisterung zu sehen und zu hören.
Ein vollkommen neues Konzertprogramm gab anschließend das Hauptorchester zum Besten. Seit Oktober 2012 hat der Kreisdirigent des Kreismusikverbandes Trier-Saarburg, Rainer Serwe, die Leitung des Orchesters. Der gelernte Percussionist hat sein Musikstudium in Maastricht mit dem Bachelor of Music im Jahr 2006 abgeschlossen.
Zur Eröffnung spielte das Orchester Ross Roy von Jacob de Haan. Es folgte der musikalische Höhepunkt: Alpina Saga. Iris Buschmann, die durch das Programm führte, wies auf die Eigenheiten dieses Werkes hin: Komponist Thomas Doss stelle mit dem Werk eine musikalische Wanderung durch die österreichischen Hochalpen mit erhabenen Ausblicken und mystischen Momenten dar. Der erste Teil endete mit Dublin Dances von Jan van der Roost.
Nach der Pause starteten die Musiker mit Wings of Freedom und Showdown for Band. Über den "Mars der Medici" freuten sich Freunde der Marschmusik besonders. Mit Santana und The Wizard of Oz endete das Konzert. red
Extra

Im Rahmen des Konzertes wurden einige Musiker für ihr Engagement im Musikverein ausgezeichnet. Der stellvertretende Vorsitzende des Kreismusikverbandes und Vorsitzende der Gruppe Sauer-Eifel, Heinz Schmitz, ehrte für fünf Jahre Mitgliedschaft Matthias Olk, Annkathrin Maroth und Patrick Maroth. Für 30 Jahre ausgezeichnet wurde Iris Buschmann. Auf 40 Jahre Mitgliedschaft blickt Rüdiger Buschmann zurück, wofür Schmitz ihn auszeichnete. red