Narren in der Luft

TRIER/FÖHREN. Majestätischer Besuch brachte närrische Stimmung und Farbe auf den Flugplatz Föhren. Ihre Tollitäten, die Prinzenpaare aus Trier, Schweich, Schweich-Issel und Föhren, waren mitsamt ihrem Gefolge der Einladung des Fliegerclubs Region Trier zum traditionellen Prinzenrundflug gefolgt.

Unter den Augen von Vertretern der weltlichen Macht aus den umliegenden Gemeinden übernahmen die prunkvoll gekleideten Hoheiten sofort die Herrschaft über Clubhaus und Startbahnen. Erstmals konnte Klaus Reuter, der Vorsitzende des 190 Mitglieder starken Fliegerclubs, Majestäten aus Föhren begrüßen - gleich im Doppelpack, denn Carmen I. vom tapferen Schneiderlein und Guido I. von der scharfen Schere wurden vom Kinderprinzenpaar Maria I. von der Garde und Erik I. von der Mühlenburg begleitet.Während einer von fröhlichem Gesang und Helau begleiteten Stärkung im Clubhaus tauschten die Tollitäten ihre bisherigen Sessionserlebnisse aus. Andere gedachten der Vergangenheit. Udo Rengel, Leiter des Trierer Rosenmontagszuges, erinnerte sich an die Zeit in den 70er-Jahren, als die Flüge noch am Rosenmontag von Euren aus stattfanden und er selbst dabei sein konnte.

Für die Trierer Hoheiten Niki I. vom Urpils und Gabi I. vom Rostijen Hoaken war der Rundflug ein noch unbekanntes Abenteuer, weshalb Gabi I. auch über das mögliche Reiseziel spekulierte. Ihrem Wunsch nach Badeferien könne man mit einem Flug über den Kaiserhammer Weiher entsprechen, regte der Fliegerclub-Vorsitzende an. Schließlich einigte man sich auf den gesetzlich genehmiten Tiefflug über das närrische Reich der jeweiligen Paare.

Fünf Maschinen, davon drei nagelneue, standen bereit, um die kostbare Fracht aufzunehmen. Die ehrenamtlichen Piloten versprachen, zugunsten eines Fortgangs der Session, Behutsamkeit walten zu lassen. Darunter der Präsident des Fliegerclubs Günter Schiff, der sich selbst des Trierer Stadtprinzenpaares annahm.

Nachdem ausladende Röcke und Federn sicher in den Flugzeugen verstaut waren, schwebten die Majestäten über die sich lichtenden Wolken. Und unten summte mancher: "Ich wäre gern mitgeflogen..."

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