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Naurath im Ausnahmezustand: Ein Tag ohne Telefon und Internet

Naurath im Ausnahmezustand: Ein Tag ohne Telefon und Internet

Etwa 24 Stunden war fast ganz Naurath kommunikationstechnisch von der Außenwelt abgeschnitten. Bei Straßenarbeiten wurde ein Kabel durchtrennt. Das haben die Telekom und die VG-Verwaltung Schweich bestätigt.

Naurath/Eifel. Dass eine Baggerklaue ein Kabel aus dem Boden reißt und die Telefon- und Internetleitung unterbricht, ist schon öfter vorgekommen. Dass das Malheur jetzt ausgerechnet im Eifelort Naurath passiert ist, wiegt doppelt schwer. Denn in Naurath gibt es so gut wie keinen Handyempfang. Nur die am höchsten gelegenen Häuser liegen nicht im Funkloch. Etwa von Montagmittag bis Dienstagmittag ging in Naurath überhaupt nichts: Kein Telefon, kein Internet, nicht mal die Notrufnummern 110 oder 112.
Die Bewohner wurden am Montagabend von der örtlichen Feuerwehr über Lautsprecher informiert, dass sie sich im Notfall zu Wehrführer Stefan Denis in die Waldstraße begeben sollen. Der könne über Digitalfunk die Rettungsleitstelle in Trier erreichen. Man habe mit Hochdruck an der Schadensbeseitigung gearbeitet, teilte die Telekom gestern auf TV-Anfrage mit. Dennoch gab es Kritik. Die Telekom habe auf seine Beschwerdeanrufe (von der Arbeit) mit lapidaren Aussagen reagiert, klagt Andreas Bernecker aus der Föhrener Straße. alf