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Nervige Sperrung verschwindet am Montag

Nervige Sperrung verschwindet am Montag

Neue Phase in der Fahrbahnerneuerung auf dem Nordabschnitt des Alleenrings: In der kommenden Woche steht der Kreuzungsbereich Nordallee/Simeonstiftplatz auf dem Sanierungsprogramm. Die Nordallee ist dann wieder in beide Richtungen befahrbar und die Sperrung am Ende der Bruchhausenstraße aufgehoben.

Trier. Seit 30. Juni saniert die Firma Faber Tief- und Straßenbau aus Schlierscheid/Hunsrück im Auftrag der Stadt Trier den nördlichen Abschnitt des Alleenrings. Bislang stetiger Begleiter des 1,3 Millionen Euro schweren Sanierungsprojekts: der behelfsmäßige Ein-Richtungs-Ringverkehr in Nord- und Friedrich-Ebert-Allee sowie auf der anderen Seite des Grünstreifens in der Franz-Ludwig-Straße. Damit ist jetzt Schluss. Ab Montag, 31. August, verlagert sich der Schwerpunkt der Bauarbeiten an den Kreuzungsbereich Simeonstiftplatz/Nordallee.
Ein "Durchbruch" in zweifacher Hinsicht: Zum einen sind die aus Kraftfahrer-Sicht nervigsten Abschnitte abgearbeitet mit zweitens der Folge, dass die zweimonatige Sperrung zwischen Bruchhausen- und Lindenstraße nun aufgehoben ist. Die Durchfahrt vom Pferdemarkt zur Moseluferstrecke und zur Kaiser-Wilhelm-Brücke ist ab Montagvormittag wieder auf direktem Weg möglich.
Zudem ist dann die Nordallee keine Einbahnstraße mehr. Kraftfahrer können die vielbefahrene Verkehrsachse wieder in beide Richtungen nutzen; auch gilt in der Friedrich-Ebert-Allee wieder der klassische Einbahnstraßenverkehr in Richtung Nordallee. Der Verkehr aus Richtung Moselufer/Ausoniusstraße muss sich in Fahrtrichtung Porta Nigra/Hauptbahnhof nicht mehr durch die Franz-Ludwig-Straße quälen. Ausgenommen der Verkehr zum Simeonstiftplatz (wie zum Beispiel die Stadtbuslinie 8). In diesem Fall gilt weiterhin die Umleitung Franz-Ludwig-Straße.
In Höhe Porta Nigra ist ab Montag kein Linksabbiegen in die Paulinstraße mehr möglich. Grund ist eine erst am Freitag beschlossene Änderung im Projektablauf: Die Sanierung der Nordallee-Fahrbahn vor Porta und Simeonstiftplatz wird vorgezogen und in die am Montag startende Fahrbahnerneuerung in Höhe Simeonstiftplatz/Nordallee integriert.Umweg in die Paulinstraße


Folge: Der Verkehr aus Richtung Friedrich-Ebert-Allee wird über eine Spur der Gegenfahrbahn geführt. Heißt konkret: Zwischen Engel- und Paulinstraße steht jeweils nur eine Spur zur Verfügung. Wer in die Paulinstraße will, muss einen Schlenker über Christophstraße und Theodor-Heuss-Allee fahren.
Klingt alles in allem komplizierter, als es ist. Bauleiter Marco Bart (36) vom städtischen Tiefbauamt erwartet mit Beginn der neuen Phase eine deutliche Entspannung des Verkehrsablaufs - vor allem, weil die Sperrung zwischen Bruchhausen- und Lindenstraße nicht mehr besteht. Das Gesamtprojekt liege im Zeitplan: "Ich bin guter Dinge, dass die Fahrbahnerneuerung wie vorgesehen Ende September abgeschlossen werden kann."Extra

Mit Beginn der neuen Phase der Bauarbeiten in der Nordallee am Montag ändern sich auch vier Stadtbus-Routen. Alle weiteren baustellenbedingten Umleitungen bleiben vorerst wie gehabt. Linie 2: Die Busse aus Trier-West fahren die übliche Strecke. Die Busse aus Heiligkreuz fahren bis Theodor-Heuss-Allee den normalen Weg und dann über Simeon-, Mosel- und Bruchhausenstraße auf die Kaiser-Wilhelm-Brücke. Linie 7: Von Pfalzel kommend fahren die Busse die normale Route. Die Busse aus Irsch fahren bis Theodor-Heuss-Allee die Stammroute, weiter über Simeon-, Mosel- und Bruchhausenstraße zum Zurlaubener Ufer und dann weiter die normale Route. Linie 85: Die Busse fahren vom Hauptbahnhof über Theodor-Heuss-Allee, Simeonstraße, Margaretengässchen, Mosel- und Bruchhausenstraße und dann weiter die normale Route. Aus Trier-Nord kommend fahren die Busse die normale Strecke. Linie 87: Von Schweich/Quint kommend normale Route. Vom Hauptbahnhof aus fahren die Busse über Theodor-Heuss-Allee, Simeon-, Mosel- und Bruchhausenstraße und dann weiter die normale Route. rm.