Neue Anlaufstelle für Kletterer in Trier

Freizeit : Neue Anlaufstelle für Kletterer: Boulderhalle öffnet in Trier-Euren

Trier bekommt eine weitere Boulderhalle: In der Niederkircher Straße eröffnet Ende März nach sechs Monaten Bauzeit der Eifelblock – in der Nachbarschaft der Kletterhalle Cube.

Auf mehr als 1200 Quadratmetern finden sich in der Niederkircher Straße 10 verschiedene Möglichkeiten zum Bouldern – einem Sport, bei dem ohne Seil oder Gurt an künstlichen Wänden in Absprunghöhe geklettert wird. Vom Kind bis zum Spitzensportler will der Eifelblock unterschiedlichste Zielgruppen ansprechen.

Krönig und Basten, die bereits seit fünf Jahren eine Boulderhalle in Koblenz führen, setzen auch auf pädagogische Ansätze: „Bouldern kann Selbstvertrauen und Selbstwahrnehmung stärken. In Koblenz ist es uns gelungen, mit Schulen, Förderschulen und Leistungskursen zusammenzuarbeiten“, sagt Sozialpädagogin Tatiana Basten. Ein Kinderbereich ist so gestaltet, dass Eltern ihren Nachwuchs jederzeit im Auge behalten können.

Krönig und Basten wollen den Spagat zwischen einem Angebot für Anfänger und Spitzensportler schaffen. Dafür soll Maik Dreymüller als Sportstättenleitung und Kurstrainer sorgen. Gemeinsam mit Dreymüller und Niklas Schröder werden Basten und Krönig den Eifelblock in Trier betreiben.

Die Konkurrenzsituation in der Stadt – in der Nachbarschaft liegt die Kletterhalle Cube, die ebenfalls einen Boulderbereich bietet, in Trier-Nord gibt es die Boulderhalle Blocschokolade – sieht Krönig entspannt. Das Cube habe bereits erste positive Signale für eine Zusammenarbeit gegeben, erzählt er. Das Interesse am Klettersport in Trier wächst seit Jahren. Anbieter haben die gesamte Großregion mit dem angrenzenden Luxemburg im Blick.

Wichtiger Bestandteil des Eifelblock-Konzepts ist die Gastronomie. „In Koblenz hatten wir zuletzt den Ruf, dass wir den besten Kaffee der Stadt anbieten“, sagt der 28-jährige Krönig. „Dahin möchten wir auch in Trier kommen. Zudem wollen wir die Unternehmen in der Umgebung für unseren Mittagstisch gewinnen.“ Viele Besucher in Koblenz hielten sich bis zu vier Stunden in der Halle auf, wovon nur 90 Minuten zum Klettern genutzt würden, sagt Krönig. „Das zeigt, dass Gemütlichkeit und Geselligkeit bei uns ganz oben stehen.“

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