Neue Gesichter am Altar

Strahlendes Herbstwetter und eine bis auf den letzten Platz gefüllte Pfarrkirche St. Laurentius Waldrach haben sich Pfarrer Rainer Justen und Kaplan Andreas Müller zu ihrer feierlichen Einführung präsentiert. Bereitwillig übernehmen die katholischen Geistlichen die Aufgabe, eine Pfarreiengemeinschaft von sieben Orten im Ruwertal zu betreuen.

Waldrach. Über den freudigen Empfang freuen sie sich sehr: An einen wunderschönen Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Laurentius Waldrach, gestaltet vom ortsansässigen Kirchenchor und den Trierer Dombläsern, schließt sich die herzliche Begrüßung der Geistlichen durch die Winzerkapelle und die Waldracher Kindergartenkinder an. Der aus der Eifelstadt Adenau stammende Pfarrer Rainer Justen, der bereits seit vier Jahren die Pfarreien Ruwer/Eitelsbach und Mertesdorf betreut, und sein Kollege Kaplan Andreas Müller aus Primstal bei Nonnweiler, ein in Trier lebender Vinzentinerpater, stellen sich gern der neuen Herausforderung. Hohe Erwartungen an den "Doppelpack"

"Es ist viel Potenzial da", sagt Pfarrer Rainer Justen in seiner Predigt. "Der Reichtum einer Gemeinde sind ihre Menschen. Ich verspreche, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten für die Pfarreiengemeinschaft einzusetzen." Viele Mitarbeiter und Ehrenamtliche trügen zum Leben in den Pfarreien bei; man wolle sich gemeinsam und vertrauensvoll auf den Weg machen. Der Ortsbürgermeister von Waldrach, Heinfried Carduck, begrüßte die "Seelsorger im Doppelpack". Die Erwartungen an sie seien hoch. Die Pfarreien Ruwer/Eitelsbach, Mertesdorf, Kasel, Morscheid/Riveris und Waldrach gehören nun zu ihrem Arbeitsgebiet. Ein "Jour fixe" mehrmals im Jahr könne dazu dienen, sich gemeinsam mit den anderen Ortsbürgermeistern und den Geistlichen auszutauschen.Vor Rainer Justen und An dreas Müller liegt die Aufgabe, das religiöse Leben der Katholiken in sieben Orten bzw. fünf Pfarreien zu gestalten: Seelsorge, Eucharistiefeiern, aber auch Erstkommunionsvorbereitung, Trauungen, Beerdigungen und die Vermögensverwaltung. Die beiden Geistlichen zeigen sich optimistisch: "Die Menschen in den Pfarreien sind sehr aufgeschlossen - es wird ein gutes Miteinander werden", ist Kaplan Andreas Müller überzeugt.

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