neue Grundschule in Trier, AMG nimmt auch Jungs auf

Kostenpflichtiger Inhalt: Schulstart in Trier und Trier-Saarburg : Mehr i-Dötzchen, eine neue Schule und Jungs im Mädchen-Gymnasium

Das neue Schuljahr fängt am Montag an. In Trier ist das auch Termin für den Start einer neuen Grundschule.

Es gibt in diesem Jahr in Trier mehr Schultüten als noch im Vorjahr. Nach Zahlen der zuständigen Aufsichts- und Dienstleistungsbehörde (ADD) gibt es voraussichtlich 863 Erstklässler. Im Vorjahr waren es laut Stadtverwaltung Trier 793.

Mit der Montessori-Schule ist in Trier eine neue Bildungseinrichtung am Start. 16 Kinder werden in einem Klassenraum im früher als Physiotherapeutenschule genutzten Gebäude an der Mosel in unmittelbarer Nähe zur Jugendherberge unterrichtet. Mit dieser Schülerzahl steht die Privatschule nicht am Schluss bei den Anmeldezahlen. In Pallien sind es zehn Kinder, in Zewen 13. Jeweils nur einzügig sind zudem die Grundschulen Irsch, Mariahof, Barbara in Trier-Süd und Ruwer.  Die Grundschule Tarforst mit 80, die Grundschule Trier-Feyen mit 78 und die Keune-Grundschule in Neu-Kürenz mit 58 Schülern sind die Einrichtungen mit dem größten Zulauf.

Im Landkreis Trier-Saarburg gibt es viel mehr Grundschulen und viel mehr Erstklässler. Laut ADD sind es 1320. Ähnlich wie in der Stadt, so haben auch im Kreis  vor allem die Grundschulen Hochkonjunktur, in deren Einzugsbereich Neubaugebiete liegen. Das sind die Grundschulen Schweich (86), Konz St. Johann (84) und Saarburg St. Marien (74) mit jeweils vier ersten Klassen. Anders sieht es da in Greimerath aus, wo es vier ABC-Schützen gibt, ebenso in Farschweiler mit sieben Schulanfängern. Und auch die Jahrgangsgrößen der zwischenzeitlich von der Schließung bedrohten Standorte Trittenheim (7) und Schöndorf (8) reichen normalerweise nicht aus, um eigene Klassen zu bilden.

Anders als bei den Grundschulen, wo es Schulbezirke gibt, spielen beim Besuch weiterführender Schulen Verwaltungsgrenzen normalerweise keine Rolle. Ein junger Konzer hat deshalb grundsätzlich die Chance, ein Trierer Gymnasium zu besuchen. Ebenso wie eine junge Triererin zur Ruwertalrealschule  plus in Waldrach gehen darf.

Auch bei den fünften Klassen gibt es eine Neuerung. Erstmals gibt es eine Jungenklasse im Angela-Merici-Gymnasium, das bisher nur Mädchen vorbehalten war. Die Zahl der Fünftklässler steigt von 68 im Schuljahr 2018/19 auf 95. Möglicherweise ist dies ein Grund dafür, dass sich die Lage an den anderen Gymnasien im Stadtgebiet entspannter als im Vorjahr darstellt. Im Humboldt-Gymnasium gibt es nach 150 im Vorjahr nur noch 116 Fünftklässler und im Auguste-Viktoria-Gymnasium 119 (Vorjahr 125). Weiterhin Kapazitäten gibt es in der Kurfürst-Balduin-Realschule plus mit 39 Schülern.

In Waldrach und Kell würde man sich sicher über die Zahl von 39 neuen Schülern freuen. Für die Schule im Ruwertal gibt es jedoch nur 26 Anmeldungen, für die Realschule plus im Hochwald laut ADD 34. Beide Schulstandorte will der Landkreis Trier-Saarburg mit Millionenaufwand sanieren.

Abgeschlossen ist hingegen der Auf- und Ausbau des Schweicher Stefan-Andres-Gymnasiums, für das es 190 Anmeldungen gibt.

Fürs Gymnasium Saarburg sind es  147, für die Realschule Saarburg 137.

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