Neue Tagesklinik im Brüderkrankenhaus

Neue Tagesklinik im Brüderkrankenhaus

Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier hat den Betrieb der neuen Neurologischen Tagesklinik aufgenommen. Damit erweitert die Abteilung für Neurologie, Neurophysiologie und Neurologische Frührehabilitation ihr Leistungsspektrum um ein teilstationäres Angebot mit fünf Plätzen.

Trier. Besonders Patienten mit Multipler Sklerose, akuten Schwindelerkrankungen sowie Kopfschmerzen profitieren von dem neuen Versorgungsangebot im Brüderkrankenhaus Trier. So können beispielsweise MS-Patienten mit Kortisoninfusionen oder Kopfschmerzpatienten mit Infusionstherapien als auch mit Therapiemaßnahmen ohne Medikamente tagesklinisch betreut werden.
Therapeutisch verfügt die Neurologische Tagesklinik über eigene Räume, zum Beispiel für Infusionsbehandlungen, Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Die Behandlung der Patienten erfolgt in einem von einer Fachärztin geleiteten Team, das täglich die Maßnahmen und Fortschritte jedes Patienten gemeinsam bespricht. Die Diagnostik der Tagesklinik umfasst dieselben Möglichkeiten wie bei einer stationären Behandlung.
Voraussetzung für die Behandlung in der Neurologischen Tagesklinik ist, dass die Patienten entweder selbstständig sind und sich selbst versorgen können oder mit einem Minimum an Pflege auskommen. "In der Tagesklinik werden Patienten betreut, die von ihrem Gesundheitszustand her ausreichend fit und mobil sind, so dass ein vollstationärer Krankenhausaufenthalt vermieden werden kann, aber eine rein ambulante Versorgung aufgrund einer hohen Behandlungs- und Diagnostikdichte nicht ausreichend ist", erläutert Professor Matthias Maschke, Chefarzt der Neurologie-Abteilung.
Die Aufnahme in die Tagesklinik erfolgt auf Zuweisung eines Hausarztes oder Facharztes. red

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