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Neuer Abschnitt im 2,5-Millionen-Projekt Nikolaus-Koch-Platz: Trierer Justizstraße bis Mai gesperrt

Verkehr : 2,5-Millionen-Projekt Nikolaus-Koch-Platz - Trierer Justizstraße bis Mai gesperrt

Der neue Bauabschnitt des 2,5-Millionen-Projekts Nikolaus-Koch-Platz soll im Oktober fertig sein.

Beim Großprojekt Nikolaus-Koch-Platz in der Trierer Altstadt hat ein neuer Abschnitt begonnen: Nach einer gut viermonatigen Winterpause ist seit Wochenbeginn die Justizstraße Baustelle. Und komplett gesperrt, was in den ersten Tagen zu einigen Verkehrsproblemen führte. Trotz Umleitungsbeschilderung, die vor allem Fahrzeuge über 7,5 Tonnen fernhalten soll, quälte sich anfangs noch viel Schwerverkehr über die Ausweichstrecke, die von Pferdemarkt/Walramsneustraße kommend über die enge Dietrichstraße und weiter über Hieronymus-Jaegen- und Böhmerstraße auf die Zuckerbergstraße führt. Folge: Rückstaus zeitweilig bis in die Moselstraße. Mittlerweile halten sich die meisten Verkehrsteilnehmer offenbar an die Empfehlung der Stadt, den Baustellenbereich möglichst weiträumig zu umfahren.

Eine andere im Vorfeld angekündigte Sperrung gibt es indes nicht: Die Ausfahrt aus dem City-Parkhaus in der Böhmerstraße ist nun doch nach links Richtung Moselufer möglich. Zunächst war vorgesehen, den ausfahrenden Verkehr ausschließlich nach rechts Richtung Zuckerbergstraße zu leiten, was laut Reinhard Zingen (57) vom Parkhausbetreiber Stadtwerke Trier „zu einer Verschärfung des Verkehrsproblems geführt hätte. Wir sind dem städtischen Tiefbauamt dankbar, dass es doch eine Ausfahrt in zwei Richtungen ermöglicht hat.“

Das wurde möglich, weil das Baufeld, das noch „um die Ecke herum“ in die Böhmerstraße hineinreicht, um einige Meter verkürzt wurde, erläutert Tiefbauamts-Projektleiter Denis Balzer (33). Der nun ausgesparte Bereich kommt dann bei anderer Gelegenheit an die Reihe. Die Erneuerung der Justizstraße (die eine verlängerte Linksabbiegespur und einen Grünsteifen zur Abgrenzung der Busspur erhält) soll bis Ende Mai abgeschlossen sein. Anschließend stehen die Kreuzungszonen an der Dietrich- und an der Zuckerbergstraße auf dem Ausbauprogramm. In welcher Reihenfolge, ist noch nicht klar.

Auf dem Nikolaus-Koch-Platz, dessen Aus- und Umbau seit November 2018 abgeschlossen wird, wird bald erneut gewerkelt: In den kommenden Wochen wollen die Stadtwerke die noch fehlenden Buswartehäuschen endlich aufstellen.

Projektchef Balzer ist mit dem bisherigen Ablauf des Großprojekts zufrieden: „Alles verläuft nach Plan.“ Im Oktober wollen Tiefbauamt, das Planungsbüro MR und die ausführende Arbeitsgemeinschaft der Trierer Firmen Schnorpfeil und Köhler das 2,5 Millionen Euro schwere Gesamtprojekt abgeschlossen haben. Ein Schlusspunkt in zweifacher Hinsicht. Denn es ist zugleich der dritte und letzte Akt, den Busverkehr auf der Westtrasse zu beschleunigen.