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Neues Ambiente im Familienbetrieb

Neues Ambiente im Familienbetrieb

Die Bastelstube in der Trierer Saarstraße ist eine beliebte Anlaufstelle für Künstler, Modellbauer und Hobbybastler in der Region. Pünktlich zum runden Geburtstag wurde die Verkaufsfläche komplett umgestaltet und bei der großen Neueröffnung am vergangenen Samstag präsentiert.

Trier. Was einst als umgebauter Kohlenschuppen begonnen hat, entwickelte sich in mehreren Bauabschnitten zu einem etablierten Fachgeschäft für Künstlerbedarf, Modellbau, Deko und Bastelzubehör.
Der Senior-Chef Peter Leyendecker blickt auf 50 Jahre Bastelstube zurück: "Bei der Eröffnung 1964 war es wirklich nur eine Stube, in der Holzplatten zugeschnitten worden sind." Bereits zwei Jahre später expandierte das Geschäft zum ersten Mal und entwickelte sich danach in sechs Bauabschnitten zu einem großen Geschäft für Heimwerk- und Bastelzubehör.
Kontakt zu Mitarbeitern


"Wie ein Baum, der Jahresringe anlegt, legen wir immer wieder ein kleines Stück an", sagt Peter Leyendecker. Er sieht den Erfolg in der ständigen Anpassung und Erweiterung des Sortimentes und richtet sich dabei nach den Ansprüchen der Kunden.
Die Mitarbeiter der Bastelstube sind die erste Anlaufstelle für neue Ideen, denn sie werden jeden Tag mit den Wünschen der Kunden konfrontiert. "Die besten Unternehmensberater sind die Kunden", erklärt Stefan Leyendecker, Inhaber der Leyendecker Gesellschaft.
Deswegen sind ein gutes Arbeitsklima und der ständige Kontakt zu den Mitarbeitern sehr wichtig. Auf Messen für neue Produkte fahren sie immer im Team, um den Ansprüchen und Wünschen der Kunden wirklich gerecht zu werden.
Die 45 Mitarbeiter der Bastelstube haben dort fast alle als Auszubildende angefangen und sind seitdem im Familienbetrieb tätig. Auch Norbert Schwaben hat 1980 seine Ausbildung dort absolviert und ist inzwischen Geschäftsführer der Bastelstube.
"Wir bieten den Mitarbeitern - bei uns ja fast nur Mitarbeiterinnen - viele Möglichkeiten. Nach einer Schwangerschaft können sie als Aushilfen arbeiten und - sobald die Kinder in der Schule sind - eine Halbtagsstelle antreten."
Im letzten Abschnitt der großen Renovierung helfen auch alle Mitarbeiter mit. Zum Ergebnis gehören nicht nur neue Lichttechnik und ein moderneres Design, sondern auch eine große Sortimentserweiterung.
Sechs Themenwelten, die mit einem Farbleitsystem für bessere Orientierung versehen sind, erstrecken sich über drei Etagen und ein Zwischengeschoss. Außerdem ist das bekannte Spielzeuggeschäft "Kreisel" aus der Neustraße in eine Abteilung der Bastelstube gezogen.
"Man kann sich heute keinen Stillstand leisten und muss sich immer wieder neu erfinden", sagt Norbert Schwaben und beschreibt den Umbau der Bastelstube als Entwicklung zu einem Geschäft mit noch größerem Wohlfühlcharakter. sml