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Neues Projekt im Kreis Trier-Saarburg Gesund alt werden

Gesundheit : Gesund alt werden im Kreis Trier-Saarburg

Neues Projekt der Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention des Landkreises Trier-Saarburg.

Gesund alt werden – das ist ein Wunsch, den die meisten Menschen haben. Doch wie kann es gelingen, auch bis ins hohe Alter gesund und selbstständig zu bleiben? Diesen Herausforderungen stellt sich die Aktion „LebensgestAlter“ – das neue Projekt der Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention des Landkreises Trier-Saarburg. Die ersten Angebote beginnen im kommenden Monat.

Das Projekt bietet vielfältige Möglichkeiten: Zum Beispiel werden in Schulungen für Ehrenamtliche Ideen für kostenfreie Gesundheitsangebote in Ortsgemeinden aus den Bereichen Bewegung und Ernährung vorgestellt. Außerdem sollen Fachtagungen helfen, die Seniorenarbeit im Landkreis weiterzuentwickeln. Für die Seniorinnen und Senioren werden eigene Angebote wie Spaziergänge, Gymnastik oder Mittagstische unterstützt. Daneben beschäftigen sich Informationsveranstaltungen mit den Themen Sturzprophylaxe, gesunde Ernährung oder Digitalisierung. „Wir wollen mit diesem neuen Projekt die körperliche Mobilität und Selbstständigkeit der älteren Menschen unterstützen“, sagen Sabine Becker und Paula Orlt von der Fachstelle. Man erhoffe sich eine Steigerung der Lebensqualität vieler Menschen durch die niedrigschwelligen Angebote vor Ort.

Zum Auftakt steht ein Schulungsangebot auf dem Programm: Am 15. und 16. Juli sollen im Mehrgenerationenhaus Saarburg-Kell die ersten „Bewegungsbegleiter:innen“ in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz geschult werden. Im Landkreis sollen so Ehrenamtliche die Gelegenheit bekommen, sich weiterzubilden und mit dieser Unterstützung wohnortnah eine Bewegungsgruppe mit älteren Menschen aufbauen zu können.

Bewegungsbegleiterinnen und Begleiter machen den öffentlichen Raum zur „Freiluftturnhalle“: Grünflächen, Parks und Plätze werden genutzt, um insbesondere Seniorinnen und Senioren einfache und allgemein zugängliche Bewegungsaktivitäten anzubieten. Ob Boule, Gymnastik oder Spaziergänge – alles ist möglich.

Gemeinsam ist allen Angeboten: Sie finden im unmittelbaren Wohnumfeld statt, sind kostenfrei, unkompliziert zu nutzen und fördern neben Beweglichkeit und Fitness auch die sozialen Kontakte. Das Projekt wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Auftrag und mit Mitteln der Krankenkassen gefördert.

Weitere Informationen zum Projekt und der Schulung unter finden Sie hier.