Neues Zentrum für Technisches Hilfswerk wird bald fertig

Infrastruktur : Katastrophenschutz: Neue Heimat in der Feuerwache Ehrang

Mit dem neuen Gebäude im Brand- und Katastrophenschutzzentrum Ehrang soll die Arbeit des Technischen Hilfswerks in Zukunft noch effektiver werden.

  Markus Haier ist Leiter der Regionalstelle Trier des Technischen Hilfswerks (THW). Er freut sich darauf, das neu gebaute THW-Quartier im Ehranger Brand- und Katastrophenschutzzentrum in der Servaisstraße schon bald in Betrieb zu nehmen.

„Der größte Vorteil des neuen Standorts ist sicherlich die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr“, erklärt Haier. Gerade die Ausbildung auf deren Atemschutzübungsstrecke sei wichtig für die Katastrophenhelfer. „Außerdem haben wir zurzeit zwei Gebäude, eines für die Büros und ein anderes für die Fahrzeuge. Dazwischen liegen fast sechs Kilometer.“ Mit der Vereinigung der beiden Gebäude könne das THW künftig noch effektiver arbeiten, sagt Haier.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) beauftragte nach einer EU-weiten Ausschreibung die Stadtwerke Trier mit dem Bau des 3,85 Millionen Euro teuren Gebäudes. Nach Fertigstellung mietet die Bima den Neubau zunächst für 20 Jahre und stellt ihn dem THW zur Verfügung.

Der erste Umzug steht bereits im Januar an. Dann werden die Büros der Regionalstelle in Betrieb genommen. Von dort aus werden alle neun THW-Ortsverbände in der Region Trier und dem Landkreis Cochem-Zell verwaltet. Wenn im Februar der Hof gepflastert ist, werden in der neuen Stelle auch die Fahrzeuge des Trierer Ortsverbands untergebracht, die derzeit in einer Halle in der Zewener Gottbillstraße stehen.