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neujahrsempfang gewerbeverband schweich

neujahrsempfang gewerbeverband schweich : Locker, lässig und launig

Gut aufgestellt sieht sich der Gewerbeverband Schweich mit seinen rund 150 Mitgliedsbetrieben. Unter dem Motto „Locker und lässig“ blickte man beim Neujahrsempfang optimistisch den kommenden zwölf Monaten entgegen.

Den Start ins neue Jahr 2018 feierte der Gewerbeverband Schweich dieses Mal im Pfarrsaal St. Martin an der Klosterstraße. Diesen Ort habe man mit Bedacht gewählt, denn ein Schwerpunkt des Abends sei das Benin-Schulprojekt der Pfarreiengemeinschaft Schweich, erklärte Verbandsvorsitzender Michael Heinz.

Deutlich mehr als 100 Gäste begrüßte Heinz im voll besetzten Saal, darunter Stadtbürgermeister Lars Rieger, die Verbands-Ehrenvorsitzenden Norbert Schuh und Manfred Diederich, Albrecht Ehses von der IHK, Weinkönigin Senta I. und den Hausherrn, Dechant Ralph Hildesheim. Zuvor hatte der Schweicher Solist Joe Casel die Besucher mit Gesang und Gitarre auf das Motto „Locker und lässig“ eingestimmt. Unter großem Beifall sollte er auch für die weitere musikalische Gestaltung sorgen.
In seinem Jahresrückblick sprach der Vorsitzende Michael Heinz von einer erfreulichen Konstanz der vergangenen Jahre mit rund 150 Mitgliedsbetrieben, wobei er drei Neuzugänge willkommen hieß.

Heinz: „Es waren viele Themen, die unser Verband 2017 aufgriff und – wenn erforderlich – auch weiter verfolgen wird.“ Das Spektrum reiche vom kleinen Verbesserungsvorschlag fürs Stadtbild bis hin zur Mitsprache bei Großprojekten wie etwa der geplanten neuen Moselbrücke. Sein Dank galt den  Vorstandskollegen und allen rührigen Helfern, etwa bei der Weihnachtsbaumaktion, und nicht zuletzt der Stadt Schweich und ihrem Bürgermeister für die gute Kooperation.

Begleitet wurde der Rückblick durch eine eindrucksvolle Fotoschau, in der Vorstandsmitglied Holger Wiedemann wichtige Eckpunkte aus 2017 Revue passieren ließ.
Stadtbürgermeister Lars Rieger („Ich will mich heute mal kurz fassen“) wünschte dem Schweicher Handel und Gewerbe „immer zufriedene Kunden und einen nie versiegenden Umsatz“. Einige kritische Anmerkungen Riegers in Sachen neue Moselbrücke zielten in Richtung Mainz: „Die Brücke ist für uns ein brennendes Thema. Doch unser Fragenkatalog dazu an das Land ist auch nach einem Jahr nicht beantwortet.“

Sorge bereite zudem die angekündigte und auf Einschränkung zielende Neuordnung der verkaufsoffenen Sonntage.

Als Hausherr stellte anschließend Dechant Hildesheim mit launiger
Ansprache seine weltweit agierende „Firma“ vor, die seit 2000 Jahren und noch weit darüber hinaus von „ein und derselben Konzernspitze“ geführt werde. „Aber einen Crashkurs in Glaubensangelegenheiten habe ich für diesen Abend nicht anzubieten“, sagte Hildesheim, bevor er auf das von Johannes Heinz anmoderierte Thema der Veranstaltung überleitete: das
Schulprojekt Benin. Präsentiert wurde das Projekt von Abbé Richard Atchadé, dem in Schweich bekannten und beliebten
kirchlichen „Botschafter“ des kleinen Landes an der afrikanischen
Westküste.

Die Bedeutung einer Schule als Hilfe zur Selbsthilfe belegte er mit Statistik: Benin hat rund 15 Millionen Einwohner, von denen die
Hälfte unter 15 Jahre alt ist. 36 Prozent der Menschen können lesen und schreiben – 64 Prozent sind heute noch Analphabeten.
Nicht mehr im Programm war im Jahre eins nach dem letzten
Weihnachtsgewinnspiel die große Auslosung von Spitzengewinnern.
Stattdessen kündigte Verbandsvize Johannes Heinz den abendlichen
Verkaufsstart der Tombolalose zugunsten des Schulprojekts an. Der
glückliche Gewinner erhielt einen Einkaufsgutschein. Hauptgewinner war aber Abbé Atachadé, der für das Schulprojekt den Erlös von 1300 Euro entgegennahm.
Noch ein Dankeschön gab es für die kleinen und großen Helfer bei der Weihnachtsbaumaktion. Je 200 Euro übereichte die zweite Vorsitzende
Christine Fehmer an das Kinderland, die Kita St. Martin, die
Angela-Merici-Kita, die Lebenshilfe-Kita, die Levana-Schule und an die Feuerwehren Schweich und Issel.