Nicht wirklich schön, aber beliebt

Nicht wirklich schön, aber beliebt

Der Elefant der Woche ist einer der beliebtesten der Parade, auch wenn er nicht der Hübscheste ist. Der Atzefant mit seinen blauen Westernstiefeln wurde vom Ruhrpott-Comedian Atze Schröder entworfen.

Trier. Ein Elefant im Leopardenfell, dazu königsblaue Westernstiefel und zwischen den Elefantenohren eine Minipli-Frisur, die sich nicht gewaschen hat. Lässig neben dem Rüssel hängt dazu noch eine ultracoole Sonnenbrille (ein Modell, wie es in den 1970ern die Hauptdarsteller in Erwachsenenfilmen gerne getragen haben). Nein, wirklich schön oder gar süß ist die Elefanten skulptur, für die der deutsche Ruhrpott-Comedian Atze Schröder das Outfit entworfen hat, wirklich nicht. Aber lustig anzuschauen. Was der Künstler uns damit sagen will? Alles nicht so ernst und vornehm nehmen vielleicht? Oder einfach gar nichts? Egal. Sein Atzefant, der im Innenhof der alten Hauptpost am Kornmarkt steht, ist definitiv einer Lieblinge von Hunderten Elefanten-Safarianern, die derzeit mit Fotoapparaten durch die City streifen. Sponsor des Atzefanten ist die Stadt Trier - die damit nicht nur Sinn für Kunst, sondern auch für Humor beweist. Man darf gespannt sein, was der Atzefant bei der Versteigerung der 25 noch nicht verkauften Elefanten-Figuren am Samstag, 26. Oktober, in Trier bringen wird. Das Mindestgebot liegt voraussichtlich schon mal bei 3000 Euro. Ob es für die Höhe des Endpreises eine Rolle spielen wird, dass Atze Schröder seinen Atzefanten gar nicht selbst bemalt hat? Vielmehr haben "Ghost Künstler" aus Thailand, die auch schon für andere Elephant-Paraden weltweit gearbeitet haben, es übernommen, die Skizze von Atze Schröder eins zu eins umzusetzen. woc Der TV stellt bis zum Ende der Elephant Parade jede Woche einen Elefanten vor. Welchen Elefanten finden Sie am schönsten? Stimmen Sie ab auf www.volksfreund.de/elephant-parade Dort können Sie sich durch alle 40 Trierer Elefanten klicken.

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