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Nie waren sie so wertvoll wie heute

Nie waren sie so wertvoll wie heute

Wie kann man eine kommunale Partnerschaft lebendig gestalten, wie das Interesse - vor allem jüngerer Menschen - wecken? Darüber haben 60 Ehrenamtliche, die in der Partnerschaftsarbeit in Trier und im Landkreis tätig sind, kürzlich im Kreishaus diskutiert.

Trier. Neun Städtepartnerschaften unterhält die Stadt Trier, 53 Partnerschaften bestehen zwischen Gemeinden im Kreis Trier-Saarburg und Orten in Frankreich, den Benelux-Staaten und anderen Nationen. Getragen werden diese Partnerschaften einerseits von den Kommunen, mehr noch aber von vielen ehrenamtlich engagierten Bürgern. Erstmals hat der Partnerschaftsverein Trier-Saarburg in der Partnerschaftsarbeit engagierte Menschen zu einem Dialog eingeladen. Sogar aus dem nordpolnischen Partnerkreis Puck war eine vierköpfige Delegation unter Leitung des Vize-Landrats Tomasz Herrmann angereist. Unter der Leitung von Volksfreund-Redakteur Albert Follmann wurden viele Fragen und Probleme angesprochen: Wie kann man auch nach Jahrzehnten eine kommunale Partnerschaft lebendig gestalten, wie das Interesse vor allem jüngerer Bürger wecken? Was tun, wenn das Interesse an der Gemeindepartnerschaft nachlässt? Was machen andere besser und wie kann man voneinander lernen? Wo erhält man Förderung und Unterstützung? Landrat Günther Schartz und der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe betonten ebenso wie der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Dieter Schmitt die Bedeutung europäischer Partnerschaften - gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Krisen und den nationalistischen Tendenzen in einigen Staaten in der Europäischen Union. Ziel müsse es sein, die Gemeindepartnerschaften stärker in den Blick der Öffentlichkeit zu bringen und die Bürger für eine Mitarbeit zu begeistern. red