Noch ein Jahr bis zur Trier-Galerie

Noch ein Jahr bis zur Eröffnung der Trier-Galerie. Das neue Einkaufszentrum zwischen Fleisch- und Zuckerbergstraße wird voraussichtlich 75 verschiedene Geschäfte beherbergen und nach Einschätzung des Bauherren Trigon "zu 100 Prozent" vermietet sein.

 Alles im Plan: Alles im Plan: Trigon-Mitarbeiterinnen Antje Rebbert (links) und Brigitte Wutzler an der Trier-Galerie-Baustelle. TV-Foto: Roland Morgen

Alles im Plan: Alles im Plan: Trigon-Mitarbeiterinnen Antje Rebbert (links) und Brigitte Wutzler an der Trier-Galerie-Baustelle. TV-Foto: Roland Morgen

Trier. Auch wenn der Bau-Fortschritt nun auch von der Fleischstraße aus zu erkennen ist - für den Laien ist es schwer vorstellbar, dass in einem Jahr die Trier-Galerie ihre Türen öffnet. "Wir haben da überhaupt keine Bedenken. Wir liegen voll im Zeitplan und haben das Schwierigste schon hinter uns", widerspricht Brigitte Wutzler, die technische Projektleiterin des größten Neubau-Projekts in der Altstadt seit der Viehmarkt-Umgestaltung (Ende der 80er bis Mitte der 90er Jahre).Richtfest Ende Februar

 Alles im Plan: Alles im Plan: Trigon-Mitarbeiterinnen Antje Rebbert (links) und Brigitte Wutzler an der Trier-Galerie-Baustelle. TV-Foto: Roland Morgen

Alles im Plan: Alles im Plan: Trigon-Mitarbeiterinnen Antje Rebbert (links) und Brigitte Wutzler an der Trier-Galerie-Baustelle. TV-Foto: Roland Morgen

Die letzen nennenswerten Bauverzögerungen habe es in den ersten Monaten dieses Jahres gegeben: "Da hat viel Regen den Spezial-Tiefbau beeinträchtigt." Jetzt, wo der Beton-Gigant aus der Baugrube herauswächst, "kann uns nicht mehr viel passieren", zeigt sich Brigitte Wutzler "sehr optimistisch".Ihre für die Vermietung zuständige Kollegin Antje Rebbert geht derweil von Donnerstag, 4. September 2008, als Eröffnungstermin aus. Sollten doch noch Verzögerungen auftreten, dann wäre "auch das kein Beinbruch. Wir könnten auch ein bis zwei Wochen später eröffnen." So viel "Luft" böten die abgeschlossenen Verträge. Knapp 80 Prozent der Flächen (15 000 Quadratmeter für Verkauf, 5000 für Gastronomie und Dienstleistung) seien bereits vermietet. Die restlichen 20 Prozent ebenfalls noch an den Mann zu bringen, betrachtet Antje Rebbert nur in einer Hinsicht als Problem: "Wir haben eher die Qual der Wahl. Die Nachfrage übersteigt das Flächenangebot deutlich, und wir wollen einen stimmigen Mix bieten." Die Mode- und Lifestyle-Orientiertheit des Shopping-Centers wurde durch den jüngsten großen Mietvertrags-Abschluss noch einmal deutlich untermauert. Nach Zara, Kult und Sport-Fink ist nun auch Young-Fashion-Anbieter New Yorker (1000 Quadratmeter) mit von der Partie. Nichts Neues hingegen kann der Berliner Projektentwickler Trigon in Sachen Lebensmittel-Markt vermelden. 1600 Quadratmeter sind für einen Vollsortimenter eingeplant. Wenn die "guten Gespräche", die Antje Rebbert führt, nicht zum Erfolg führen, sei auch ein Umwidmen der Lebensmittel-Flächen denkbar. Flexibilität gehört offenkundig zum Geschäft. Nach neu vorgenommenen Flächenzuschnitten soll die Trier-Galerie etwa 75 Läden auf vier Ebenen statt der ursprünglich vorgesehenen rund 65 beherbergen. Die kleinste Mieteinheit misst 30 Quadratmeter, die beiden größten (Zara, Kult) je 1670. Alle Geschäfte verpflichten sich, von mindestens 9.30 bis 20 Uhr zu öffnen. Von 7 bis 20 Uhr an Werktagen und samstags von 7 bis gegen 14 Uhr sind derzeit rund 100 Bauleute und technisches Personal zugange, um den von der Credit Suisse (Frankfurt) finanzierten, mehr als 70 Millionen Euro teuren Einkaufs-Tempel auf den ehemaligen Grundstücken von Paulinus und altem City-Parkhaus termingerecht fertigzustellen. Ende Februar sollen der Rohbau der Trier-Galerie stehen und das Richtfest gefeiert werden. Beim anschließenden Innen-Ausbau wird sich das Personalaufkommen auf der Mega-Baustelle auf etwa 250 Leute erhöhen.

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