Noch mehr Schadstoffe

Zum geplanten Steinbruch bei Olk und dem zugehörigen Zementwerk folgende Leser-Zuschrift:

Nachdem der Bau einer Müllverbrennungsanlage (MVA) in Mertesdorf vor Jahren erfolgreich verhindert werden konnte, plant man jetzt - noch schlimmer - ein Zementwerk in Olk. Für solche Industrieanlagen gelten weit laschere Grenzwerte als für Müllverbrennungsanlagen, außerdem dürfen hier im Gegensatz zur MVA problematische Stoffe wie Autoreifen oder Altöl (also Sondermüll) verbrannt werden. Bei Sicherheit und Sauberkeit der "modernen Filtertechnik" muss ich Herrn Albert Follmann allerdings entschieden widersprechen: Erstens werden Schadstoff-Messungen durch das Gewerbeaufsichtsamt immer angekündigt und fallen, wie zu erwarten, entsprechend gut aus. Zweitens kommt es durch Störungen und Manipulationen (z. B. sogenanntes "Abblasen", damit die teuren Filter länger halten) immer wieder zu extrem hohen Staub- und Abgasbelastungen. Die krankmachende Wirkung dieser Stoffe ist inzwischen hinreichend bekannt, hinzu kommen Abgase, Verkehr, Lärm. Dem Investor "Strabag" dürfte die Gefahr für die Menschen gleichgültig sein, für ihn zählt die Gewinnmaximierung. Den Grundstückbesitzern in Olk rate ich dringend, zum Schutz ihrer Gesundheit und die ihrer Kinder und Enkel ihr Land nicht zu verkaufen.

Margarethe Huschens,

Trierweiler

Umwelt