Bildung Ein schnelles Netz braucht seine Zeit

Trier /Saarburg · Vor mehr als einem Jahr hat der Bund mehrere Millionen Euro für den Ausbau digitaler Infrastruktur von Schulen in Stadt und Landkreis bereitgestellt. Nun zeigt sich, dass noch viel Geld auszugeben ist.  

 In einem ersten Schritt werden viele Schulen mit einem schnellen Internetanschluss versorgt. Anschließend muss dann die hausinterne Verteilung in Angriff genommen werden.

In einem ersten Schritt werden viele Schulen mit einem schnellen Internetanschluss versorgt. Anschließend muss dann die hausinterne Verteilung in Angriff genommen werden.

Foto: TV/Fritz-Peter Linden

Michael Schäfer hätte sich aus gleich zwei Gründen beruhigt in seinem Stuhl zurücklehnen können. Denn die Vorstellung des Interreg-Projekts Smart-Energy 4.4 im Ausschuss für Schulen, Kultur und neue Medien des Kreistags Trier-Saarburg war bereits beendet. Und Schäfer ist Leiter des in Trier beheimateten Balthasar-Neumann-Technikums. Dort gehört der Einsatz digitaler Medien seit Jahren zum Tagesgeschäft. Und trotzdem meldet sich Schäfer mit deutlichen Worten, als es um den Tagesordnungspunkt „Digitale Bildung in den Schulen des Landkreises Trier-Saarburg“ geht. Er sagte: „Lehrer mit Rechnern auszustatten ist ein Irrsinn.“ Er könne nicht glauben, dass so wenig Pädagogen einen Rechner oder ein Tablet besitzen. „Das gehört heute einfach dazu.“