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Notfallnummer: Zwei Hilfe-Hotlines für Betroffene der Amokfahrt Trier

Amokfahrt in Trier : Zwei Hilfe-Hotlines für Betroffene

Die für die Opfer der Amokfahrt eingerichtete Notfall-Hotline zur psychosozialen Akutbetreuung wird stark genutzt. Eine weitere Nummer für Betroffene ist eingerichtet.

Viele Menschen sind von den Geschehnissen in Trier sehr betroffen und schwer belastet. Der Opferbeauftragte des Landes, Detlef Placzek, hat Strukturen aufgebaut, die bei der Verarbeitung des Erlebten unterstützen und hilfreich sein können, dieses traumatische Erlebnis zu verarbeiten. Das schreibt er in einer Pressemeldung zur Amokfahrt in Trier.

„Unsere eigens für diese Tat eingerichtete Notfall-Hotline zur psychosozialen Akutbetreuung wird stark frequentiert. Ich möchte allen Betroffenen Mut machen, Verständnis für die Reaktionen des Körpers und der Seele aufzubringen, sich selbst wahrzunehmen und die Hilfsangebote zu nutzen. Wir erkennen den Hilfebedarf und haben uns daher entschieden eine weitere Nummer für die Betroffenen einzurichten“, so Placzek heute in Mainz.

Um unmittelbare Hilfe vor Ort in Form einer konkreten Vermittlung von Traumatherapieplätzen zu erhalten, können sich Personen unter der Telefonnummer 0800 575 87 67 von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr melden.

Darüber hinaus bleibt die Notfall-Hotline 0800 00 10 218 an sieben Tagen der Woche von 8 bis 20 Uhr weiterhin bestehen. Hier wird Ersthelfern und Betroffenen psychosoziale Akuthilfe am Telefon angeboten.

„Mein Anliegen ist es, schnell und effektiv Hilfe in allen Bereichen zu leisten, um die Betroffenen bestmöglich zu unterstützen. Das bezieht sich sowohl auf bürokratische Hürden als auch auf medizinische Versorgung. Aus diesem Grund versuchen wir, die Angebote passgenau auf die Bedürfnisse Betroffener abzustimmen“, so Placzek weiter.