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Nothilfen nach Erdbeben in Kroatien – Malteser rufen zu Spenden auf

Trier : Viele Einwohner leiden  nach Erdbeben in Kroatien

Die Malteser rufen zu Spenden für Betroffene auf.

Bereits Ende Dezember wurde die Stadt Petrin­ja – süd­östlich der kroatischen Hauptstadt Zagreb – von einem Erdbeben und im neuen Jahr von mehreren stärkeren Nachbeben erschüttert. Sieben Menschen kamen dabei ums Leben, zahlreiche wurden verletzt. Tausende Familien, hilfsbedürftige und ältere Menschen verloren ihr Zuhause.

Neben den eisigen Temperaturen kommt erschwerend für die Hilfe die anhaltende Coronavirus-Pandemie hinzu. Die Beben ver­ursachten weitreichende Schäden an der Infrastruktur, darunter auch an den Gesundheitseinrichtungen der Region. Zwei Krankenhäuser mussten evakuiert werden, obwohl sie wegen der Pandemie voll ausgelastet waren. Die Katastrophe trifft nun das ohnehin schon überlastete Gesundheitssystem zusätzlich. Malteser International stellt als Soforthilfe für die Betroffenen 20 000 Euro zur Verfügung.

„In Petrinja wird voraussichtlich noch bis mindestens März Winter herrschen. Deshalb ist es dringend notwendig, dass die Menschen sofortige Hilfe erhalten“, berichtet Clemens Graf von Mirbach-Harff, Generalsekretär von Malteser International. Die Organisation unterstützt die Menschen in der betroffenen Region gemeinsam mit den deutschen und österreichischen Assoziationen des Malteser­ordens, der Caritas in Kroatien und lokalen Partnern. Sie geben den von der Katastrophe betroffenen Menschen wieder ein Dach über dem Kopf. „Wir werden gemeinsam mit unseren Partnern winterfeste Unterkünfte, insbesondere Holzhäuser und Wohncontainer, zur Verfügung stellen, die innerhalb kürzester Zeit aufgebaut werden können“, erläutert Mirbach-Harff.

Die Malteser rufen zu Spenden für die Menschen in der Region auf folgendes Konto auf: Malteser Hilfsdienst Trier, IBAN: DE71 3706 0193 3000 4330 11, BIC: GENODED1PAX, Stichwort: „Erdbeben Kroatien“.