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Notlage simuliert - Billigschmuck soll Geld einbringen

Notlage simuliert - Billigschmuck soll Geld einbringen

Die Polizei warnt vor Betrügern, die auf Straßen eine Notlage vortäuschen, um an das Bargeld unwissender Opfer zu kommen. Zwei Täter spekulierten am Mittwoch, 20. Oktober, gegen 12 Uhr am Autobahndreieck Moseltal auf die Gutgläubigkeit Vorbeifahrender, indem sie Benzinmangel vortäuschten.

Ihren Daimler-Benz mit deutscher Zulassung hatten die beiden Täter auf dem Standstreifen der Autobahn abgestellt, gaben Treibstoffmangel an und baten um Hilfe. Bei den Personen handelte es sich um einen Mann und eine Frau rumänischer Staatsangehörigkeit. Im Fahrzeug befand sich zudem ein Kleinkind.

Eine Überprüfung durch Polizeibeamte der Autobahnpolizei Schweich ergab, dass die Tankanzeige manipuliert war und der Treibstoffmangel nur vorgetäuscht wurde. Im Fahrzeug konnte zudem versteckt Billigschmuck (Fingerringe und Halsketten) sichergestellt werden. Den Schmuck wollten die Beiden hilfsbereiten Autofahrern anbieten, um Benzin zu „bezahlen“ oder sich für Bargeld zu bedanken.

Die Polizei rät davon ab, von Unbekannten, auch in angeblichen Notsituationen, Schmuck zu kaufen. Wer eine Fahrzeugpanne hat, könne sich an verschiedene Automobilclubs oder in dringenden Fällen auch direkt an die Polizei wenden.