Nuancenreiches Spiel
TRIER. (red) Mendelssohn Bartholdys Konzert für Violine und Orchester in e-Moll op.64 und Schuberts "Unvollendete", Sinfonie Nr. 8 h-Moll, standen im Mittelpunkt eines Konzertes im Angela-Merici-Gymnasium. Ergänzt wurde es um den Krönungsmarsch von William Walton.
Die hohen Erwartungen des Auditoriums wurden gleich mit dem ersten Programmpunkt übertroffen. Stehende Ovationen gab es für die junge Solistin Hanna Notte nach ihrer herausragenden künstlerischen Leistung im Konzert für Violine und Orchester von Felix Mendelssohn Bartholdy. Hervorragend war auch das Zusammenspiel mit dem Dirigenten Ulrich Krupp und dem großen Orchester des Angela-Merici-Gymnasiums, das verstärkt durch Eltern, Lehrer, Ehemalige und Freunde durch Präzision und nuancenreiches Spiel brilliert. Auch in der "Unvollendeten" von Franz Schubert gelingt es dem Orchester, insbesondere den Spannungsbogen des zweiten Satzes gekonnt zu interpretieren. Den furiosen Abschluss des Konzertes bildet Waltons Coronation March (Krönungsmarsch) für den englischen König Georg VI., der die ganze Klangfülle des Orchesters auslotete.